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Zustellgeschäft weiter im Wachsen

13.06.2013

Die ÖGZ hat den wichtigsten C+C-Anbietern in Österreich drei Fragen zu den Themen  Einkaufsverhalten und Regionalität im Produktangebot gestellt.

Vor allem bei Obst setzen so gut wie alle C+C-Händler auf regionale und saisonale Waren

Text: Irene Stelzmüller und Clemens Kriegelstein
 

Wie entwickelt sich das Zustellgeschäft?

AGM: Das Zustellgeschäft entwickelt sich im Verhältnis zur Abholung überproportional – im Moment entfallen 50 % auf die Abholung und 50 % auf die Zustellung. Um eine einwandfreie Zustellung in ganz Österreich zu ermöglichen, sind mehr als 90 LKWs österreichweit im Einsatz. Die gesamte Flotte ist dabei mit modernster Technik ausgestattet, sodass die Einhaltung der Kühlkette und der HACCP-Richtlinien sichergestellt werden kann. Entsprechend unseres Tourenplans profitieren AGM-Kunden von einem Lieferrhythmus von bis zu dreimal pro Woche.
 

Eurogast: Der Anteil der Zustellungen liegt bei Eurogast derzeit bereits bei etwa 60 Prozent – Tendenz steigend. Wir sehen uns als Vorreiter in Sachen Zustellung und investieren seit Jahren nachhaltig in diesen Bereich. Die Eurogast-Gruppe beliefert heute etwa 45.000 Kunden in ganz Österreich. Der Fuhrpark der zehn Eurogast-Betriebe wird ständig erweitert und modernisiert. Alle Transporter und LKWs sind auf dem neuesten Stand der Technik. Ein großes Plus, von dem Eurogast-Kunden im Rahmen der Lieferung profitieren, ist der exklusive „Einräumservice": Auf Wunsch wird die bestellte Ware gleich von den Eurogast-Zustellern in den entsprechenden Kühl- und Lagerräumen verstaut.

Kastner: Im Zustellbereich verzeichnen wir eine sehr gute Entwicklung mit rund acht Prozent Zuwachs. Hier punkten wir mit unserem Kastner+Plus-Paket, welches neben unserem großen Fachsortiment mit 58.000 Artikeln (Bio, Kastner AllesWein, Kastner Geschirr&Co, Kastner FrischeMarkt etc.) eine individuelle Fachberatung, das WebService, aber auch zahlreiche Services wie unsere IFS Logistic-Zertifizierung beinhaltet.
 

Kiennast: Das Zustellgeschäft entwickelt sich 2013 im Handelshaus Kiennast positiv. Das Handelshaus Kiennast ist zu 100 Prozent Zusteller und betreibt keinen C+C-Betreiber – aus diesem Grund können wir keinen Vergleich zwischen Abholung und Zustellung anstellen.
 

Kröswang: Unser Geschäft, das ja ein reines Zustellgeschäft ist, entwickelt sich hervorragend. Unsere Kunden schätzen bei der Zustellung vor allem die verlässliche und persönliche Belieferung durch unsere Frische-Lieferanten, die die Ware direkt im Kühlraum verstauen. Durch unser straff geführtes Sortiment können sich Kröswang-Kunden darauf verlassen, alle bestellten Produkte innerhalb von 24 Stunden verlässlich im Haus zu haben. Mit einer Lieferquote von 99,7 Prozent setzen wir Standards bei der Zustellung.
 

Metro: Erfreulicherweise konnten wir auch im vergangenen Jahr wieder einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich verzeichnen. Starke Auswirkungen auf das Wachstum hatte hierbei:

die erfolgreiche Integration eines leistungsfähigen Zustellgeschäftes im neuerrichteten Großmarkt in Simmering, unsere Ultrafrische-Offensive – nicht nur als Motor für Cash & Carry, sondern auch als Trigger für das Zustellgeschäft,

der laufende Ausbau unserer Standorte hinsichtlich Zustellung wie beispielsweise im Moment in unserem Großmarkt in Wels. Hier erfolgt gerade ein kompletter Neubau des Zustellbereiches und ein kompletter Umbau der Ultrafrischeabteilungen, analog zu den erfolgreichen Konzepten von Simmering und Wr. Neustadt.

Pfeiffer: Bei C+C Pfeiffer sehen wir, dass sowohl Abholung als auch Zustellung zunehmen. Die Zustellung wächst jedoch etwas stärker, was daran liegt, dass die Einkaufskonzentration der Gastronomen steigt. Diese setzen in der Zustellung zunehmend auf professionelle C+C-Händler als Gesamtanbieter anstatt auf eine größere Anzahl an Spezialisten. C+C Pfeiffer ist ein solcher Allrounder mit einem hervorragenden Angebot auch in den Qualitätssortimenten Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch. Schwerpunkte wie Bio, Cook2.0 und seit neuestem auch Trinkwerk ermöglichen es dem Kunden, einen immer größeren Anteil seines Bedarfs bei einem Händler zu decken. So kommen die Kunden auch in den Genuss der Vorteile – nur eine Bestellung, eine Lieferung, eine Rechnung sowie einen maximalen Bonus.
 

Wedl: Das Zustellgeschäft entwickelt sich generell positiv und gemäß unseren optimistischen Plänen. Die Wintersaison und Ostern fielen sehr gut aus und haben uns signifikante Zuwächse beschert.

 
Zustellung vereinfacht das Leben der Gastronomen. Wie locken Sie Ihre Kunden noch in die Märkte?

AGM: Generell kann ein Trend in Richtung der Zustellung beobachtet werden. Für AGM stehen Abholmärkte jedoch nicht in unmittelbarer Konkurrenz zum Zustellgeschäft. Denn Kunden aus Gastronomie und Hotellerie haben unterschiedlichste Bedürfnisse und Anforderungen an ihre Lieferanten, sodass sowohl Abholmärkte als auch Zustelldienste ihre Berechtigung haben. Dahingehend bietet AGM eine Kombination aus Abholmärkten mit einem angebunden Zustellservice. Aufgrund der verschiedenen Unternehmensstrukturen in der Gastronomie und Hotellerie wählt so jeder Kunden die für ihn passende Einkaufsmöglichkeit und verbindet diese auch zum Teil. Denn trotz Zeitnot lassen es sich viele Gastronomen nicht nehmen, regelmäßig in die Märkte zu kommen, um sich über die aktuellen Sortimente und Neuheiten bei AGM zu informieren und vor Ort selbst einzukaufen. Regelmäßige Abholaktionen, bei denen AGM-Kunden nicht nur sehr attraktive Angebote erwarten, sondern auch Verkostungen stattfinden und man sich individuell beraten lassen kann, sind sehr wichtig für die Gastronomen und Hoteliers und werden entsprechend auch sehr gerne angenommen.

Eurogast: Trotz des starken Wachstums im Zustellbereich spielt der direkte Kundenkontakt in den Märkten nach wie vor eine wichtige Rolle. Die 1.250 Mitarbeiter der Eurogast-Gruppe sind perfekt geschult und stellen die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden tagtäglich in den Mittelpunkt. Außerdem stehen unsere Fachkräfte den Kunden in den C+C-Märkten mit Rat und Tat zur Seite. Viele Zustellkunden kommen auch immer wieder gerne persönlich vorbei, um sich über Produktneuheiten zu informieren. Auch nach den Eurogast-Hausmessen, die in einigen Betrieben in den hauseigenen Veranstaltungshallen stattfinden, nutzen viele Kunden die Gelegenheit für einen anschließenden C+C-Marktbummel.
 

Kastner: In den Abholmärkten gibt es ebenfalls eine positive Entwicklung. Durch gezielte Maßnahmen wie Themenaktionen, den Abhol-Frischebonus, Rabatt-Tage bzw. Reduzierungen auf bestimmte Warengruppen, aber auch mit zahlreichen Verkostungen begeistern wir viele Kunden für einen Einkauf im Kastner-Abholmarkt.

Diverse Umbauten und Modernisierungen in den C+Cs schaffen eine bessere Übersicht und optimieren das Einkaufserlebnis, wie beispielsweise unsere neue Kastner Geschirr&Co-Abteilung in Eisenstadt, die neue Obst&Gemüse-Abteilung in Krems oder die Vergrößerung des Abholmarktes Jennersdorf.
 

Kiennast: Wir von Eurogast Kiennast sind davon überzeugt, dass die Zustellung das Leben der Gastronomen wesentlich vereinfacht. Aus diesem Grund hat sich Eurogast Kiennast von Beginn an zu 100 % auf die Zustellung konzentriert. Wir betreiben keinen C+C-Markt und können uns somit zu 100 % auf die Zustellung fokussieren. Wir sehen uns als Spezialist für die Zustellung – vom Bestelleingang bis zur Auslieferung. Mit unserem Web-Shop und Eurogast Best.Friend können wir unseren Kunden einen optimalen Bestellprozess anbieten – flexibel, fehlerfrei, zu jeder Tages- und Nachtzeit und mit einer extremen Zeitersparnis für jeden Gastronomen.
 

Kröswang: Wir sind ein reiner Zusteller.
 

Metro: Wir verbinden seit vielen Jahren erfolgreich die beiden Konzepte Cash&Carry und Zustellservice. Zustellservice ist hierbei ein wichtiges ergänzendes Angebot für unsere Kunden, die sich dadurch stärker auf deren eigene Kernkompetenz konzentrieren können. Das Zustellservice wird dabei in unterschiedlicher Tiefe von ihnen genutzt. Viele lassen sich hierbei schwere, sperrige Dinge, einen Großteil des Trockensortiments und teilweise auch Molkereiprodukte zustellen.

Gerade der Ultrafrischebereich, auf den wir in den vergangenen beiden Jahren besonderes Augenmerk gelegt haben, ist es jedoch, der unsere Kunden immer wieder in unsere Großmärkte zieht. Für Obst und Gemüse, Frischfisch und Fleisch kommen Kunden noch immer am liebsten in den Großmarkt, um die Ware selbst auszusuchen und sich vom jeweiligen Abteilungsleiter beraten zu lassen. Hier bestehen oft langjährige, vertrauensvolle Beziehungen. Ebenso im Bereich Nonfood möchten viele Kunden vor Ort wählen, sich beraten und gegebenenfalls vom Angebot auch inspirieren lassen. Besonders gut angenommen werden hierbei unsere neuartigen Warenwelten, wie man sie in unserem Großmarkt in Simmering und – jetzt nach dem Umbau – auch in unserem Großmarkt Wr. Neustadt vorfindet.

Pfeiffer: Auch wenn so mancher reine Zustelllieferant und auch die Medien eine tendenzielle Verminderung des Abholgeschäftes erkennen, ist die Abholung ein wesentlicher Bereich in der Versorgung für die Gastronomie – und eine unentbehrliche Ergänzung. Wir müssen unsere Kunden auch nicht in die Märkte „locken" – die Abholung stellt bereits für mehr als 50 Prozent unserer Kunden die Haupteinkaufsquelle dar – sie wächst jährlich über der Inflationsrate. Das ist sicherlich auch unseren Maßnahmen am POS zu verdanken, wie der professionellen Beratung  z. B. durch unsere Cook2.0-Köche samt Kochstudio im Markt, durch unsere Abholbonifikation Bonusplus, durch Verkostungen, Trendpräsentationen und viele weitere Aktionen. Generell können wir mit Stolz sagen, dass unsere Kunden von der Abholung in den C+C-Pfeiffer-Märkten begeistert sind. Denn in unseren Märkten profitieren Kunden von vielen zusätzlichen Benefits: Innovationen, Inspiration und Einkaufserlebnisse sowie Abholaktionen sprechen einfach für sich.

Wedl: Viele unserer Zustellkunden besuchen trotz Webshop 24/7 und dem Full Service in der Zustellung natürlich auch unsere C+C-Märkte, um sich über neue Produkte zu informieren, oder sehen unser großes Sortiment als Ideenbörse. Viele Kunden schätzen auch den persönlichen Kontakt und das Know-how in unseren C+C-Märkten, wo man z. B. in den Vinotheken, den Fleisch- und Fischabteilungen oder bei Obst und Gemüse Top-Beratung und Anregungen von unseren Fachleuten erhält. Auch die bei uns seit langem erfolgreich durchgeführten „Genuss-Tage" und vielfältige Verkaufsaktivitäten ziehen ausreichend Kunden in die C+C-Märkte, sodass unser C+C-Umsatz stabil ist.

 

Gastronomen legen immer größeren Wert auf regionale Produkte. Haben Sie sich bereits darauf spezialisiert? Mit welchen Produkten? Und gibt es genügend Lebensmittel aus der Region, um den Bedarf der Gastronomen zu decken?
 

AGM: Das Thema Regionalität ist auch in der Gastronomie immer wichtiger, und das schlägt sich natürlich auch auf die Bedürfnisse der Gastronomen und Hoteliers nieder. Und um dem auch gerecht zu werden, ist Regionalität bei AGM in der Sortiments-politik fest verankert – so ist zum Beispiel auch eine eigene Abteilung in unserem Einkauf mit dem Thema betraut. Vor allem bei Fleisch spielt die Herkunft der Ware eine wesentliche Rolle, bei AGM sind demnach etwa 90 Prozent des Schweine-, Rind- und Kalbfleisches aus Österreich. Als erster C+C-Anbieter in Österreich ist AGM beispielsweise auch eine enge Kooperation mit der Genuss Region Österreich eingegangen, wonach ausgewählte Produkte aus der Genuss Region auf nationaler Ebene in sämtlichen AGM-Märkten erhältlich sind, wie beispielsweise das Alpenvorlandrind. Doch dies allein wäre zu kurz gegriffen: Viele regionale Artikel bei AGM stammen von lokalen Produzenten mit einem kleinen Einzugsgebiet und werden nur auf Marktebene angeboten. Für eine optimale Orientierung im Markt sind regionale Produkte am POS speziell gekennzeichnet und werden seit Anfang des Jahres zudem auch in eigenen Flugblättern thematisiert.
 

Eurogast: Ein authentischer Charakter und die Nachvollziehbarkeit des Ursprungs der Produkte wird immer wichtiger. Eurogast trägt dieser Entwicklung Rechnung. Seit mehr als 45 Jahren wird unseren Kunden eine umfangreiche Auswahl an heimischen Produkten angeboten. Denn jeder einzelne der zehn Eurogast-Betriebe ist stark mit seiner Region verbunden und gibt beim Einkauf regionalen Produkten den Vorzug. Unsere Abnehmer vom Bodensee bis zum Neusiedler See profitieren von frischen heimischen Produkten.

Durch die starke regionale Verankerung der zehn Eurogast-Betriebe in ganz Österreich kann den Abnehmern eine Vielfalt an heimischen Produkten angeboten werden. Gentechnikfreie Naturprodukte wie etwa das IBO-Schwein mit seinem Credo „I bin aus Oberösterreich" sowie das Tiroler Milchkalbl stehen für Genuss mit ursprünglichem Fleischgeschmack und erstklassige heimische Qualität. Das Gleiche gilt für unseren Käse von Kuh, Schaf oder Ziege, den wir von österreichischen Bauern beziehen. Auch das Angebot an frischem, regionalem Obst und Gemüse bei Eurogast ist umfangreich. Natürlich legen die zehn Betriebe auch in diesem Bereich besonders viel Wert auf heimische Produzenten und Lieferanten. Im Sommer liegt der Anteil an regionalem bzw. österreichischem Obst und Gemüse bei Eurogast bei ca. 80 Prozent.
 

Kastner: Top-Produkte in bester Qualität zu einem vernünftigen Preis sind unser erklärtes Ziel. Dies haben wir bereits sehr erfolgreich mit Bio-Produkten, Artikeln aus der Region und beispielsweise mit dem Donauland-Qualitätsfleisch oder auch dem Waldviertler Blondvieh umgesetzt. Für preisbewusste Käufer offerieren wir ein sehr breites Sortiment der Einstiegspreislage mit „Unser kleinster Preis" an. Der Regionalanteil in unserem Sortiment liegt bei mehr als 80 Prozent. Wir definieren Regionalität auf zwei verschiedene Arten: Einerseits steht bei uns „regional" für Österreich, und unter dem Arbeitstitel „total regional" verstehen wir Produkte aus der nächsten Umgebung unserer Standorte (Obst und Gemüse, Wurst und Feinkost, Käse, Öle, Spirituosen etc.). Die unbedingte Voraussetzung für regionale Produkte ist die Verfügbarkeit und gleichbleibend hohe Qualität. Je nach Saison versuchen wir natürlich ein entsprechendes Sortiment zur Verfügung zu stellen. Die Erwartungshaltung, ein bestimmtes Sortiment ganzjährig zu bieten, ist jedoch stets gegeben, natürlich versuchen wir möglichst allen Kundenwünschen zu entsprechen.

Kiennast: Eurogast Kiennast legt sehr großen Wert auf regionale Produkte. Aus diesem Grund sind wir auch 2012 Partner der Genuss Region Österreich geworden. Wir betreiben seit langer Zeit eine intensive Zusammenarbeit mit Produzenten aus den unterschiedlichsten Genuss Regionen Österreichs. Mit über 100 gelisteten Genuss-Region-Produkten zählt Eurogast Kiennast zu den Premium-Partnern der Genuss Region Österreich. Hier finden unsere Kunden vom Tullnerfelder Schwein über Weinviertler Erdäpfel bis hin zum Retzer Land Kürbis die unterschiedlichsten Produkte. Wir sind stets bemüht, unser Sortiment in diesem Bereich auszuweiten. Aus unserer Sicht gibt es auch genügend regionale Produkte, um den Bedarf unserer Kunden zu decken. Es würde uns sogar freuen, wenn der Zustrom zu regionalen Produkten von den unterschiedlichsten Kundengruppen noch stärker forciert  wird.

Kröswang: Auch der Trend zu regionalen Produkten kommt uns sehr entgegen. Unser Sortiment umfasst etwa 1.800 Lebensmittel, 800 davon liefern wir innerhalb von 24 Stunden direkt vom Produzenten an unsere Kunden. Damit wir unseren Kunden diesen Frische-Vorteil bieten können, beziehen wir möglichst viele Lebensmittel aus Österreich. Unser Sortiment ist so ausgerichtet, dass alle gelisteten Artikel zu jeder Zeit in ausreichender Menge verfügbar sind. Fleisch beziehen wir zum Großteil vom steirischen Feinkost-Spezialisten Schirnhofer, der in Sachen Tierhaltung und nachhaltige Produktion sicher ein Vorreiter ist. Geflügel kommt von unserem Kärntner Partner Wech, der ebenfalls die kleinbäuerlichen Strukturen unterstützt. Tagesfrischen Süßwasserfisch produziert für uns Holzinger Fisch in Oberösterreich, und Molkereiprodukte kommen überwiegend von unserem Lieferanten Berglandmilch. Daneben haben wir noch viele kleinere österreichische Partner und einen bayerischen Lieferanten für tagesfrische Salate und Gemüse. Wir sind also sehr guter Partner, wenn es um frische österreichische Lebensmittel geht.

Pfeiffer: Wir haben in unserer Auswahl schon immer auf Saisonalität gesetzt. Bei C+C Pfeiffer haben wir das Jahr in acht Saisonen aufgeteilt, in denen es jeweils entsprechende Top-Produkte und unsere Bestpreisgarantie gibt.

Regionalität ist ebenfalls ein Thema, das uns seit jeher sehr am Herzen liegt. Um auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden einzugehen, führen wir bei C+C Pfeiffer ein breites Sortiment aus Österreich und den einzelnen Bundesländern. Es ist uns ein großes Anliegen, Regionalität zu forcieren, das zeigt sich zum Beispiel in der Kooperation mit dem Genussland Kärnten oder dem AMA-Gastrosiegel. Regionale Lieferanten können C+C Pfeiffer so für Produktionsgemeinschaften und als Vermarktungsplattform nützen.

Generell ziehen sich die Themen Regionalität und Nachhaltigkeit quer durch alle Sortimentssparten. Auch artgerechte Tierhaltung ist uns ein großes Anliegen. So lehnen wir seit letztem Jahr als eines der größten C+C-Unternehmen in Österreich Eiprodukte aus Käfighaltung ab. Stattdessen haben wir den gesamten Verkauf von Hühner- und Flüssigeiern auf Boden- bzw. Freilandhaltung umgestellt. Bei Schweinefleisch bieten wir unseren Kunden höhere Transparenz und Qualitätssicherung. Wo „sus" draufsteht, können Gastronomen sicher sein, dass es sich um Schweinefleisch aus Österreich handelt. Dasselbe gilt natürlich auch für frisches Wild – wir bieten Gastronomen eine breite Palette an garantiert österreichischen Qualitätsprodukten.
 

Wedl: Regionalität ist im Handelshaus Wedl seit Jahrzehnten gelebte Realität.
Seit Sommer 2012 sind wir auch Premiumpartner der Genuss Region Österreich. Die Produktpalette geht von Obst und Gemüse, über Molkerei- und Fleischerzeugnisse bis hin zu regionalen Spezialitäten und Bio-Produkten. Natürlich gibt es regionale und saisonale Schwankungen in der Verfügbarkeit, der Bedarf ist aber zu decken.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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