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Das Ergebnis der ÖGZ-Onlineumfrage ist eindeutig: über 80 Prozent finden, dass das Zutrittsverbot in Ordnung geht.

Zutrittsverbot für Kinder im Restaurant?

05.09.2018

So denken unsere Leser: Ergebnis der Onlineumfrage und Leserbriefe zum Thema.

 

Wir berichteten über den deutschen Gastronomen Rudolf Markl, der auf Grund schlechter Erfahrungen Kindern und Jugendlichen bis 17 den Zutritt zu seinem gutbürgerlichen Lokal verwehrt. Dafür hat er in Deutschland viel Kritik einstecken müssen. Das schrieben uns unsere Leser:

„Danke für den Artikel. Ich gebe dem Gastronomen vollkommen Recht. Aber in erster Linie sind es die Eltern, welche solche Kinder haben. Genau so verhält es sich mit Hunden im Restaurant oder auch im Gastgarten. Dem Besitzer fällt es nicht mehr auf, dass der Hund bellt. Für mich persönlich ist es ebenso störend wie das Herumlaufen von Kindern. Ich möchte, wenn ich essen gehe, einen Genuss haben und nicht von solchen Dingen belästigt werden. Und das ist alles reine Erziehung sowohl bei Mensch und Tier.“ 
Mit kollegialem Gruß, Leopold Svehla 

„Es ist Tatsache: Das ‚Problem‘ mit Kindern in Restaurants und Gastgärten wird immer größer. Das liegt aber an den Eltern, die meist teilnahmslos das [Verhalten ihrer Kinder] ignorieren und das [Lokal] als private Spielzone sehen. Und wehe, man macht auf die Gefahren oder die Störung der anderen Gäste aufmerksam. Ja, dann ist man sofort ein Kinderhasser.“ 
Peter Petrus, kunstkulturzone Gastronomie

(…) „Aufgrund der Entwicklung unserer Gesellschaft hinsichtlich sozialer Herkunft und dem einhergehenden Erziehungsfaktor „antiautoritär” und ich gebe ja meinem Kind ein Smartphone und evtl. Tablet, ziehen sich viele Eltern von ihren Verantwortungen zurück (habe jetzt meine Ruhe). Mangelnde Phantasie, mangelnde Rechtschreibung, mangelnde mündliche Kommunikation, mangelnde mathematischen Kenntnisse, mangelndes Werteverständnis, mangelnde Verhaltensregeln, mangelnder Respekt, Egoismus ... bis hin zum mangelnden Leseverständnis bzw. mangelnder Lesefähigkeit, sind bei den jungen Generationen weit verbreitet. Nach dem Motto, ich will alles, aber habe nichts vorzuweisen. Gastrobetriebe können bei ihren Auszubildenden ein Lied davon singen ! Grundkenntnisse sind nicht vorhanden ! Wer hat da versagt? evtl. die Generation RUDOLF MARKL ?
Unternehmer, welche die Wahrheit sagen, werden von den Massenmedien inkl. ÖGZ klein gemacht. Man spricht sogar von Diskriminierung.” (…)

Meinrad F. J. Grupp, Hotelier u. Gastronom mit Leidenschaft

Anmerkung der Redaktion: 
Nicht wir haben von möglicher (!) „Diskriminierung“ gesprochen, sondern die deutsche Antidiskiminierungsstelle des Bundes. Und viele Kritiker des Gastwirts.

Mehr zum Thema: Kinderverbot

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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