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Zuwächse aus Hoffnungsmärkten

20.06.2011

Wiens Gästenächtigungen steigen im Mai um 1,3 Prozent. Mit dem Zuwachs auf 1.055.000 Gästenächtigungen erzielte Wien heuer sein bisher bestes Mai-Ergebnis.

In den ersten fünf Jahresmonaten 2011 waren insgesamt 4.062.000 Näch­tigungen zu registrieren, das sind um 4,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Hotellerie in den Monaten Jänner bis April stieg heuer um 11,9 Prozent auf 132,9 Millionen Euro.

 

Mehr nichtdeutschsprachige Gäste

 

Das Nächtigungsplus im Mai verdankt Wien den nichtdeutschsprachigen Herkunftsländern, die Rückgänge aus Deutschland und Österreich sowie ein stagnierendes Aufkommen aus der Schweiz mehr als wettmachten. Unter den Hauptmärkten trugen dazu die positiven Entwicklungen aus den USA, Italien, Großbritannien, Frankreich, Spanien und – erfreulicherweise – auch Japan bei, allen voran aber eine enorme Steigerung aus Russland. Kräftig mitgeholfen haben hier auch sehr hohe Zuwächse aus den Hoffnungsmärkten wie Zentral- und Südamerika (+ 38 %), China (+41 %), den arabischen Ländern in Asien (+ 50 %) und der Türkei (+ 43 %). All diese Länder sind im Mai in der Rangliste der Nationen unter den 20 nächtigungsstärksten zu finden. Vom guten Mai-Ergebnis profitierten alle Kategorien der Beherbergungsbetriebe mit Ausnahme der Vier-Sterne-Häuser. Die durchschnittliche Bettenauslastung im Mai betrug 62,6 Prozent (5/2010: 65,4%), was einer Zimmerauslastung von rund 78 Prozent gleichkommt (5/2010: rund 82 %). Wiens Beherbergungs­kapazität erhöhte sich vom vorjährigen auf den heurigen Mai um rund 2.300 Betten (+ 4,8 %).

In der Periode Jänner bis Mai waren in Wien heuer insgesamt 4.062.000 Nächtigungen zu registrieren, um 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Hotelbetten waren in diesen Monaten zu durchschnittlich 50,6 Prozent ausgelastet (1 - 5/2010: 50,0 %), die Zimmer zu rund 63 % (1 - 5/2010: 62 %). Der Netto-Nächtigungs­umsatz der Wiener Hotellerie – derzeit für Jänner bis April 2011 berechnet – liegt mit 132,9 Mio. Euro um 11,9 Prozent über dem des ersten Jahresdrittels 2010.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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