Jamie Oliver-Restaurants sind pleite

Gastronomie
21.05.2019

Die Betriebe des britischen Star-Kochs werden in Großbritannien unter Gläubigerschutz gestellt. Was bedeutet die Pleite für die Betriebe in Wien?
Damals war alles noch in Ordnung: Jamie Oliver im Rahmen seines Wien-Besuchs im April 2018.
Damals war alles noch in Ordnung: Jamie Oliver im Rahmen seines Wien-Besuchs im April 2018.


Wie "The Guardian" und "Daily Mail" berichten, werden 23 Restaurants der Kette Jamie's Italian sowie die Restaurants Fifteen und Barbecoa in Großbritannien unter Gläubigerschutz gestellt. 1000 Arbeitsplätze sind dem Bericht nach in Gefahr, die Verwaltung soll der Unternehmensberater KPMG übernehmen. "Ich bin zutiefst traurig über dieses Ergebnis und möchte allen Mitarbeitern und unseren Lieferanten danken, die seit über einem Jahrzehnt ihr Herz und ihre Seele in dieses Geschäft gesteckt haben. Ich weiß, wie schwierig dies für alle Betroffenen ist", zitiert der "Guardian" Jamie Oliver.

Jamie's Italian hat laut Daily Mail Schulden in Höhe von 71,5 Millionen Pfund (ca. 81 Mio. Euro) angehäuft und stand bereits 2017 kurz vor dem Bankrott. Jamie Oliver steckte damals12,7 Millionen Pfund in das Geschäft, musste 600 Mitarbeiter entlassen und ein Dutzend Restaurants schließen.

Betriebe im Ausland

Olivers Betriebe im Ausland - so etwa in Wien - betrifft dies nicht. Diese werden als Franchise-Unternehmen geführt.

Wie britische Medien berichten, soll Jamie Oliver zu lange an seinem Schwager als Vertrauten und Manager festgehalten haben. Dieser war den Berichten zufolge seinem Job allerdings nicht gewachsen.