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Innovative Tourismusprojekte ausgezeichnet

16.05.2018

Im Namen von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger hat Generalsekretär Josef Plank am Dienstagabend in Graz den gemeinsam mit den Bundesländern ausgelobten vierten Österreichischen Innovationspreis Tourismus (ÖIT) an „innovative, touristische Produkte und Angebotspakete, die einen nachhaltigen Mobilitätsaspekt einschließen“ verliehen. Gesiegt hat ein Mobilitätskonzept aus Kärnten und eine Informations- und Buchungsplattform für Öffis und Individualverkehr. Einreichungen für Leuchtturmprojekt Sommerfrische hat begonnen

Auslobung der Leuchtturmförderung 2018 „Sommerfrische-Innovationen“

Innovative Projekte sollen zur (Wieder-)Belebung der Sommerfrische und zur Verlängerung der Sommersaison unterstützt werden: einen Sommer nicht nur so wie früher, sondern einen Sommer 4.0; einen „in-den-Bergen-und-am-Wasser-aber-auch-in-tollen-Restaurants-und-beim-Heurigen-und-Kultur-und-wohlfühl-und-auf-der-Alm-Käse-essen-Sommer“. Der Tourismus ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Regionen und ländlichen Gebiete in Österreich, umso wichtiger ist es, Mittel für Innovationen zur Verfügung zu stellen. Die Bandbreite des Calls ist offen für Maßnahmen im Marketing, für Digitalisierungsanwendungen, für neue Designs der Sommerinfrastruktur – eben für Sommerfrische-Innovationen“.

Einreichbeginn: 16. Mai 2018

Einreichschluss: 31. August 2018

Einreichstelle: Österreichische Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H. (ÖHT), Parkring 12A, 1010 Wien, oeht@oeht.at

Wegfinder für Wien

In der Kategorie „Einzelbetriebliche Initiativen“ gewann die iMobility GmbH aus Wien mit dem Projekt „wegfinder - die Informations- und Buchungsplattform für öffentlichen und individuellen Verkehr von Tür zu Tür“. Begründung der Jury: Die „wegfinder App“ bedient die Mobilitätsbedürfnisse der Reisenden in ganz Österreich durch Angebote über die gesamte Mobilitätskette in einer unkomplizierten „all in one“-Lösung. Durch die Einbeziehung auch kleinerer Mobilitätsanbieter und die dadurch gegebene Unabhängigkeit von Marken und Unternehmensgrößen, wird ein breites Spektrum der Mobilitätsangebote für den Gast gebündelt und zeigt Alternativen zum Individualverkehr auf. Durch die gastorientierte Möglichkeit, über die App auch die dazugehörenden Tickets zu buchen, wird das Angebot stark an die Bedürfnisse und Wünsche der Gäste angepasst und vervollständigt.

Mobilitätszentrale Kärnten

Den Sieg in der Kategorie „Überbetriebliche Kooperationen“ holte sich die Region Villach Tourismus GmbH aus Kärnten mit dem Projekt „Touristische Mobilitätszentrale Kärnten (Bahnhofsshuttle Kärnten)“. Die Jury sagte: Das innovative Mobilitätskonzept der touristischen Mobilitätszentrale Kärnten (Bahnhofshuttle Kärnten) zielt auf die Abdeckung der „letzten Meile“ des Gastes vom Bahnhof zum Hotel ab. Aber nicht nur Urlauber profitieren von diesem Service, auch Einheimische können das Transportmittel nutzen. Dieser kärntenweite Bahnhofshuttle zeichnet sich vor allem über die außergewöhnliche flächendeckende und funktionierende Kooperation von acht Kärntner Tourismusregionen (Bad Kleinkirchheim, Mittelkärnten, Millstätter See, Nassfeld-Pressegger See/Lesachtal/ Weißensee, Nockberge, Klopeiner See – Südkärnten und Wörthersee, Villach - Faaker See – Ossiacher See) aus. Nicht zuletzt durch diese vorbildhafte Zusammenarbeit und die Vernetzung der Regionen sowie auch durch das Zusammenspiel mit weiteren Kooperationspartnern, konnte ein Angebot kreiert werden, welches in dieser Form herausragend in Österreich ist.

Die von einer unabhängigen Expertenjury ausgewählten Gewinner erhalten ein Preisgeld von je 5.000 Euro, welches vom Bund und im Falle des Wiener Projekts von WienTourismus sowie für die „Touristische Mobilitätszentrale Kärnten (Bahnhofsshuttle Kärnten)“ vom Land Kärnten zu gleichen Teilen getragen wird.

Zweite und dritte Plätze

In der Kategorie „Einzelbetriebe“ wurde der zweite Platz der Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH in Salzburg für das Projekt „Mobilitätskonzept IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft“ mit einem Preisgeld von 3.000 Euro zuerkannt. Der dritte Platz ging mit einem Preisgeld von 2.000 Euro an die Riesneralm Bergbahnen GmbH & Co KG in der Steiermark mit dem Projekt „gipfelbad anno dazumal“. In der Kategorie „Überbetriebliche Kooperationen“ wurde die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH in Salzburg mit dem Projekt „Nationalpark Sommercard MOBIL“ mit dem zweiten Platz und einem Preisgeld von 3.000 Euro ausgezeichnet. Die Kitzbüheler Alpen Marketing GmbH in Tirol mit dem Projekt „Gästekarte ist gleich Fahrkarte“ und der Ötztal Tourismus und Planungsverband  mit dem Projekt „Freie Fahrt im Ötztal“ in Tirol teilen sich den 3.Platz mit jeweils 1.000 Euro.

Anerkennungspreise

Anerkennungsurkunden ergingen an: GVB Personennahverkehr Unteres Pinka- und Stremtal in Burgenland mit dem Projekt „Tour Taxi, Öko Trip und Mein Güssing Taxi“; Kletterverein Tattendorf in Niederösterreich mit dem Projekt „Schlaffass - Schlafen im Holzfass“; ARGE Trans Nationalpark in Oberösterreich mit dem Projekt „Transnationalpark“; Baumkronenweg in Oberösterreich mit dem Projekt „youexit – Escape Room“; ISTmobil GmbH in der Steiermark mit dem Projekt „ISTmobil - eine flexible Mobilitätslösung für den Tourismus“; Greenstorm Mobility GmbH in Tirol mit dem Projekt „Europas innovativstes E-mobility Verleihsystem für Hoteliers!“; Wiener Tramwaymuseum in Wien mit dem Projekt „Eine Zeitreise durch Wien“.

 

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