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In Bezug auf die Vergangenheit gibt sich Karl Schirnhofer (Bild) durchaus selbstkritisch: „Ich habe da in einer eigenen Welt gelebt, mich abgekapselt“.

Schirnhofer: Tierwohlgerechtes Comeback

08.06.2017

Der im Zuge der Zielpunkt-Pleite insolvent gewordene steirische Fleischproduzent Schirnhofer hat den Turnaround geschafft und setzt auf die tierwohlgerechte Marke Almo 

Der Fleischproduzent Schirnhofer ist zurück! Möglich wurde die Sanierung  des durch die Zielpunkt-Pleite gebeutelten Betrieb durch die Trennung von Beteiligungen (Aibler und Blasko) sowie durch den Verkauf des Gastronomie-Vertriebs an Kröswang und des eigenen Maschinenparks, der allerdings durch ein Sale-Lease-Back-Modell erhalten blieb. Der Laden läuft jetzt wieder, mit 32 Millionen Umsatz und 140 Mitarbeitern, wobei noch aufgestockt werden soll.

Konzentration auf Almochsen

Schirnhofer möchte sich vor allem auf die gut etablierte Marke Almo (Almochse) konzentrieren, zu dessen Produktion das Unternehmen mit rund 400 Landwirten zusammenarbeitet. „Wir planen der Österreich-Spezialist für ethisch produzierte Fleischprodukte zu werden“, sagt Schirnhofer. Eine spezielle Kooperation habe man mit der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ in Bezug auf das Tierwohl-Siegel für Almo-Fleisch. Nach dem Vorbild eines englischen Tierwohl-Schlachthofs habe man einen eigenen in Weiz errichtet. Dort werden die Tiere ohne Zeitdruck auf die Schlachtung vorbereitet.

Ab 9. Juni werden Schirnhofer-Produkte in Österreich bei Metro sowie bei Merkur und Penny zu haben sein. An weiteren Aktivitäten setze man einen Lkw mit Almo-Spezialitäten als Marketing-Vehikel bei Food-Festivals ein. Der Online-Shop sei seit einigen Monaten mit großem Erfolg im Direktverkauf tätig. 

Autor/in:
Max Pohl
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