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v.li.o.: Jakob Forstnig, Hannes Müller, Nadja Blumenkamp, Katharina Schrempf.

Umfrage: Welche Energiesparmaßnahmen setzen Sie in Ihrem Betrieb um?

24.05.2018

Wir haben uns umgehört: Hotel Trattlerhof, Hotel Forelle am Weissensee, Biohotel Rupertus, Schloss Thannegg.

Jakob Forstnig, Hotel Trattlerhof, Bad Kleinkirchheim
„Wir legen viel Wert auf die Schonung unserer Umwelt und die Erhaltung natürlicher Ressourcen. Durch unser Wasserkraftwerk wird das Hotel stromautark geführt. Unser Fuhrpark ist elektrisch und besteht aus einem Tesla X100D, einem Mercedes B- Electric Drive und E-Mountainbikes. Verzichten Hotelgäste auf die Zimmerreinigung, erhalten sie Gutscheine für Konsumationen an der Bar. Zudem wird die Regionalität in der Hotelküche großgeschrieben.“

Hannes Müller, Hotel Forelle am Weissensee
„Warmwasser und Heizung liefert seit 20 Jahren unsere Hackschnitzelheizung. Das Holz kommt aus dem eigenen Wald. Für die Stromversorgung haben wir eine Photovoltaik-Anlage mit knapp über 50 kW. Damit produzieren wir zu einer Hälfte des Strombedarfs. Beide Systeme spielen zusammen – bei einem Überschuss von PV-Strom wird dieser für die Warmwassergewinnung genutzt. Durch die PV-Anlage sparen wir pro Jahr zwischen 7.000 und 8.000 Euro ein.“

Nadja Blumenkamp, Biohotel Rupertus, Leogang
„Wir haben eine 36-kWp-Photovoltaikanlage. Für Stromspitzen beziehen wir Öko-Strom. Wir heizen mit Bio-Masse und haben Dreifachverglasung in allen Räumlichkeiten. 2013 wurde der Altbau mit neuer Wärmedämmung saniert. Die Einrichtung besteht aus nachwachsenden Materialien. Im Vorjahr wurden wir als „Hotel der Zukunft“ mit dem Sterne-Award ausgezeichnet. Unser ökologischer Fußabdruck ist sehr klein: 8,75 kg CO2 pro Nacht/Erwachsenen.“

Katharina Schrempf, Schloss Thannegg, Gröbming-Moosheim
„Das Öko-Schlosshotel Thannegg arbeitet heute nahezu mit „Zero CO2“ und hat die Pariser Klimavorgaben weit übertroffen. Eine Grundwasserwärmepumpe liefert die Primärenergie, das Kleinwasserkraftwerk und PV-Anlagen Öko-Strom. Wärmerückgewinnungsanlagen aus dem Grauwasser von Wäscherei, Duschen und Bädern, aus der Abluft und von den Kühlanlagen erhöhen die Energieeffizienz. Unsere Gäste sind von den vielen Klimaauszeichnungen begeistert.“

Autor/in:
ute.fuith
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