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Amore mio: Farfalle.

Alle Pasta-Arten im Überblick

25.03.2021

Welche Pasta-Sorten gibt es? Was unterscheidet Fusilli von Maccheroni? Und welche Saucen passen am besten zu Papardelle? Wir haben die Antworten darauf.

 

Es ist die italienische Zutat schlechthin, sie ist vielseitig, man kann damit Eindruck schinden oder jemanden einfach nur satt machen. Man kann ein schnelles, einfaches Gericht zaubern oder ein aufwendiges, man findet sie in der Imbissstube ebenso wie im Sternerestaurant, und sie schmeckt praktisch jedem. Pasta ist ein Volksessen.

Und weil sie so vielseitig ist, präsentiert die ÖGZ ein Best-of der gängigsten Sorten, mit ein paar Tipps für den Küchenchef.

Best of Pasta

 

MACCHERONI

Geschnittene Maccheroni, auch Gomiti“ oder „Chifferi“ genannt, verdanken ihren Namen der gedrehten schlauchförmigen Form, die in unterschiedlichen Größen auftaucht. Maccheroni haben ihren Ursprung in Nord- und Zentral­italien, dort sind sie in Suppen anzutreffen. 

MACCHERONI, by a.gruebling
CONCHIGLIE RIGATE

Conchiglie Rigate passen praktischerweise zu jeder Sauce. Deshalb gehört die muschelförmige Pasta auch zu den beliebtesten Italiens. Durch die grazile, konkave Form und die zumeist geriffelte Oberfläche werden sämtliche Saucen perfekt aufgenommen, auch dünnflüssigere.  

 

CONCHIGLIE RIGATE
TORTIGLIONI

Tortiglioni gehören zur Gruppe der Maccheroni und sind eine der ältesten Pasta-Ausformungen, die ihren Ursprung in Neapel haben. Die Form ist vielseitig einsetzbar, verlangt traditionell jedoch nach eher starken, dominanten Saucen. Aufgrund ihrer besonderen Form halten die Tortiglioni die Sauce innen und außen, sodass sich der Geschmack am Gaumen voll entfalten kann. 

TORTIGLIONI
FARFALLE

Was für ein schöner Name: Farfalle („Schmetterling“)! Dank der Form sind Farfalle ideal in Kombination mit intensiven Aromen – wie etwa leichten Saucen mit Gemüse und Fisch, Milchprodukten oder Saucen auf Ölbasis. Perfekt auch für den Pastasalat!

FARFALLE
GNOCCHETTI SARDI

In ihrem Ursprungsland Sardinien sind die Gnochetti Sardi das Pasta-Gericht schlechthin. Die Besonderheit dieser Pastaform liegt in der Größe und der unnachahmlichen Oberfläche. Ihre einzigartige Textur erhielt die Pasta damals, indem die Teiglinge mit dem Daumen gegen einen geflochtenen Korb gedrückt wurden. 

GNOCCHETTI SARDI
PENNE (RIGATE)

Der Klassiker: Dicke Röhren mit großem Durchmesser. Penne halten Saucen außergewöhnlich gut. Die Penne schmeckt am besten zusammen mit reichhaltigen Gemüsesaucen wie Kürbis oder Spargel, Gorgonzola oder Bolognese Formaggi. Auch zum Überbacken mit Käse geeignet. Penne Rigate hingegen haben Rillen auf der Oberfläche; so kann die Pasta Saucen besonders gut aufnehmen. Der Name dieser Pastaform wechselt je nach Region. In Umbrien werden sie z. B. „Spole“, im Süden „Maltagliati“ genannt. 

PENNE (RIGATE)
SPAGHETTI

Die absolute Nummer eins. Spaghetti passen praktisch zu jeder Sauce – von Tomaten- über Fisch- und Fleisch- bis hin zu Gemüsesaucen und Carbonara. Mittlerweile auch in Vollkornvarianten erhältlich. Die Bezeichnungen N°3, N°5, N°7 beziehen sich auf den Durchmesser. N°3 (Spaghettini) sind die dünnsten. N°7 (Spaghettoni, dick) am besten mit nativem Olivenöl extra, frischen Kräutern und Saucen auf Fischbasis servieren.

SPAGHETTI
FUSILLI

Sie stammen aus Zentral-Norditalien und verdanken ihren Namen ihrer Ähnlichkeit zu den Spindeln, um die Wolle gewickelt wird. Ihre Form beschreibt eine Spirale aus drei gedrehten Flügeln, die jede Sauce perfekt aufnehmen. Ebenfalls eine Allround-Pasta, für komplexe, reichhaltige oder einfache Saucen.

FUSILLI
PAPPARDELLE

Pappardelle stammen ursprünglich aus der Toskana. Der Name stammt vom italienischen Wort „pappare“ ab, das so viel bedeutet wie „mit kindlicher Freude essen“. Diese großzügige Pastaform verträgt rustikale Saucen mit Fleisch.

PAPPARDELLE

 

LASAGNE

Die Lasagne ist ein traditioneller italienischer Klassiker. Die berühmte flache Form ist bekannt für ihre feste Konsistenz und Herzhaftigkeit. Die Lasagne wird mit geschmacksintensiven Saucen und schichtweise mit Füllungen kombiniert. Für ein perfektes Ergebnis beim direkten Backen im Ofen sollten die verwendeten Saucen möglichst flüssig sein. 

LASAGNE

 

TAGLIATELLE

Tagliatelle sind lange Bandnudeln mit bzw. ohne Ei, die als Nester portioniert werden. Da sie jede Art von Sauce besonders gut halten, kann die Tagliatelle in vielen verschiedenen Pastagerichten verwendet werden. Hierzu zählen vor allem fleischhaltige Saucen wie die klassische Bolognese. Doch auch in Kombination mit Nüssen, Käse, Tomate oder Basilikum ist die Tagliatelle die richtige Wahl.

TAGLIATELLE, by a.gruebling

 

Autor/in:
Alexander Grübling
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