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Ein Blick in die Produktion von Frisch & Frost in Wien.

Frisch & Frost: Neuer Eigentümer, keine Umbrüche

09.10.2017

Vivatis  kauft Frisch & Frost und baut damit seinen Convenience-Bereich aus. Die Bundeswettbewerbsbehörde muss noch zustimmen. Für den Kunden wird sich wenig ändern.

Die Produktion in Wien bleibt erhalten.
Über VIVATIS

Die VIVATIS Holding AG zählt mit knapp 2.700 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz in Höhe von 875 Millionen Euro zu den größten rein österreichischen Unternehmen der Nahrungs- und Genussmittelbranche. Unter dem Dach der Holding mit Sitz in Linz befinden sich etablierte Markenartikelerzeuger ebenso wie spezialisierte Produktions- und Dienstleistungsunternehmen. Klingende Namen wie Knabber Nossi, Inzersdorfer, Maresi, Gourmet oder Loidl zählen zum umfassenden Markenprofil der Gruppe.

Mit der Übernahme von Frisch & Frost sichert sich Vivatis den Hersteller von typisch österreichischen Spezialitäten und bekannten Marken wie „Toni Kaiser“ und „Bauernland“. Das „Toni Kaiser“-Sortiment umfasst eine süße Mehlspeislinie mit Klassikern wie Germknödel, Original Wiener Apfel- und Topfenstrudel oder gezogener Strudelteig. Unter der Marke „Bauernland“ hingegen vertreibt Frisch & Frost seine pikante Produktwelt und dabei sowohl Kartoffelspezialitäten wie Pommes Frites, Rösti und Kartoffellaibchen, als auch klassisch österreichische Suppeneinlagen, Beilagen und Gemüse-Gerichte.

Standorte bleiben erhalten

Der Mehlspeisen- und Kartoffelspezialist beschäftigt 92 Mitarbeiter. Der Produktionsstandort in Wien und der Bürostandort in Hollabrunn sowie alle Arbeitsplätze bleiben erhalten. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt.

Für die Vivatis-Holding hat die Akquise von Frisch & Frost den Effekt, dass der Konzern zu einem führenden Anbieter in der DACH-Region wird. Zur Unternehmensgruppe gehört mit Weinbergmaier übrigens bereits ein Tiefkühlkost-Unternehmen, das auf typisch österreichische Gerichte wie beispielsweise Kaiserschmarrn, Palatschinken oder pikante Knödel spezialisiert ist.

Die Produktgruppen ergänzen sich perfekt, heißt es von Seiten Vivatis. Für den Gastro-Kunden wird sich also vermutlich am Angebot wenig ändern. Was sich Vivatis erwartet: Durch enge Zusammenarbeit sollen Synergiepotenziale in den Bereichen Einkauf und Vertrieb sowie intelligente Standortspezialisierung genutzt werden.

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