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Rezepttipp: O Bowle mio!

26.02.2020

Convenience-Tipp: Bunt, proteinreich und für jede Tageszeit – frische Gemüse-Bowl mit knusprigen Homestyle Chik’n Fingers Buttermilk.

Urbane Buttermilk Bowl als Hingucker: Ein besonderes Augenmerk sollte man darauf legen, die Zutaten dekorativ anzuordnen.
Homestyle Chik’n Fingers Buttermilk:  Produkt unaufgetaut zubereiten. Backofen: 200 °C ca. 10 Min.Kombidämpfer (trockene Hitze): 200 °C ca. 9 Min.Fritteuse: 175 °C ca. 3 Min.

Ob man Bowls zum Frühstück serviert – etwa als „Porridge-Bowl“ – oder als Hauptmahlzeit mit Huhn, Fisch oder vegetarisch mit Tofu: Das ursprünglich aus Hawaii stammende Schüsselgericht liegt im Trend und ist in der Gastronomie populär. Für den Küchenchef ergeben sich hier zahlreiche Möglichkeiten, auch im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit. 

Neben dem Klassiker „Buddha-Bowl“, einer gemüsebetonten Variante mit Salat, und der Noodle-Bowl gibt es wie eingangs erwähnt zahlreiche Varianten. Wie zum Beispiel mit Hühnerbrustfilets: Sie eignen sich perfekt für eine Bowl, denn sie sind zart, saftig und fettarm und verkörpern eine leichte, zeitgemäße Ernährung. Der Convenience-Tipp der Woche stellt den neuen „Homestyle Chik’n Fingers Buttermilk“ von Salomon FoodWorld ins Zentrum. Das Produkt weist eine grobe Panade auf und ist als Snack, Vorspeise oder Beilage geeignet. Unter dem Bild rechts finden Sie den Zubereitungstipp. Vorteil: Das Produkt wird unaufgetaut zubereitet und ist in der Fritteuse in drei Minuten einsatzbereit, im Kombidämpfer in nur neun Minuten. 

Homestyle Chik’n Finger Bowl
5 Homestyle Chik’n Fingers Buttermilk
50 g Zuckerschoten, blanchiert
30 g Mais
25 g Cherrytomaten
20 g Radieschen
1 g Thaibasilikum
1 pochiertes Ei
60 g Couscous, gekocht
15 g Paprika
3 g Shisokresse
60 ml Buttermilchsauce

Rezept:Die Cherrytomaten halbieren, die Radieschen in dünne Scheiben schneiden und Paprika würfeln. Diese zusammen mit den Kaiserschoten, dem Mais und dem Couscous in einer Bowl anrichten. Die Homestyle Chik’n® Fingers Buttermilk in der Fritteuse bei 175 °C ca. 3 Min. knusprig frittieren und zusammen mit dem pochierten Ei auf den Salat legen. Mit Buttermilchsauce aufgießen und Shiso-kresse, Salz und Pfeffer dazugeben. Mit frischen Thaibasilikumblättern dekorieren.

 

Das sagt die Expertin

Warum lieben Gäste Bowls?

Bowls liegen stark im Trend (siehe S.8), von hawaiianischen Poké-Bowls, Salat-Bowls bis zu Neuinterpretationen als pikante warme Bowls, Smoothie-, Granola-Müsli-, Früchte- und Eis-Bowls. 

In vielen Ländern in Fernost, Afrika oder Indien ist das gelernt: Essen aus der Schale. Das ist dann von vielen Ethno-Lokalen bei uns übernommen worden. Außerdem glauben wir bei food & more, dass die Form der Schale eine große Rolle spielt. Das hat viel mit Psychologie zu tun. Die Erde ist rund. Etwas Rundes, Ganzes wird von uns als wertvoller empfunden als eine Scheibe. Wenn sie eine Praline als Kugel oder Scheibe anbieten, greifen die meisten zur Kugel. Und eine Schale ist eine halbe Kugel. Wenn man die in die Hand nimmt, spürt man die Wärme der Speise, die einen gleich nähren wird. Das hat etwas Friedliches, Versorgendes. 
Außerdem ist aus Bowls essen auch sehr casual und deshalb bei jungen Leuten beliebt. Alles in einer Schüssel zu haben, empfinden sie als bequem. Man isst einfach mit einem Löffel oder Stäbchen.

Beim Erfolg der Bowls spielt auch der Individualismus eine große Rolle. Man kann sich diese oft individuell zusammenstellen lassen. Es sieht auch hübsch aus, weil alle Zutaten nebeneinander angeordnet sind. Das macht das Essen auch transparent und ehrlich. Man kann die Zutaten pur sehen, da ist nichts untergemischt. Überhaupt spielen die frischen, rohen Elemente eine große Rolle in der Bowl. Es ist also auch gesundes Essen. Das ist besonders mittags beliebt. 

Wenn man Bowls anbietet, darf man nicht die Saucen vergessen, die tragen wesentlich zur Attraktivität einer Bowl bei. Und eine Bowl muss nicht immer asiatisch sein, das geht auch mit heimischen Zutaten, mit exotischen Früchten oder heimischem Superfood, Kresse, Kräutern, Nüssen, Sprossen. Eine Salatbowl statt eines gemischten Salats. Gut ist immer, wenn die Küchencrew viel Fantasie entwickelt und das auch gemeinsam verkostet. Nicht jede Bowl gelingt auf Anhieb.

Karin Tischer, Gastro-Trendforscherin
www.food-and-more.de

Das sagt die Expertin, by d.nutz

 

 

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