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Wimdu sperrt zu

28.09.2018

Der Airbnb-Konkurrent Wimdu will seine Geschäftstätigkeit beenden.

Wimdu war als Ferienwohnungsvermittler und Konkurrent des US-Unternehmens  Airbnb von der deutschen Firma Rocket Internet in Berlin 2011 gegründet worden. 2016 folgte der Verkauf an den dänischen Ferienhausvermittler Novasol, der als Teil von „Wyndham Vacation Rentals“ ein großer Player bei  Ferienimmobilien ist. 

1800 Unterkünfte in Ö

Wie das Unternehmen bekannt gab, sind von der Schließung hundert Mitarbeiter im Büro in Berlin und beim Kundendienst in Lissabon betroffen. Kunden könnten sich darauf verlassen, dass ihre Buchungen bis zum 31. Dezember 2018  ausgeführt würden. Wimdu bot nach eigenen Angaben 350.000 Ferienwohnungen und Ferienhäuser weltweit an und bezeichnete sich selbst als Europas größtes Portal für Ferienapartments. AUf der  Wimdu-Website sind derzeit rund 1800 Unterkünfte in Österreich gelistet. Die Probleme Wimdus waren branchenintern längst bekannt. Bereits vor zwei Jahren musste Wimbu als Sparmaßname 60 von damals 250 Mitarbeiter entlassen, weil die Berliner gegen den US-Konkurrenten Airbnb nicht Fuß fassen konnten. 

Meldepflicht

In Österreich dürfte auf Druck der Hotelbranche bei der Vermittlung von Privatzimmern über Buchungsplattformen wie Wimdu oder Airbnb eine  Meldeverpflichtung der Vermieter (und deren Umsätze) kommen. Diese Regelung müsste auf Bundesebene ausgearbeitet werden. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger konnte allerdings keinen konkreten Zeitplan nennen. 

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