Wann öffnet wieder die Nachtgastronomie?

09.12.2021

 
Die Nachtgastronomen schauen durch die Finger, ihre Betriebe bleiben geschlossen. Wie geht es jetzt weiter?
Mit der 2G+-Regelung wäre ein Aufsperren möglich. Oder doch nicht?
Mit der 2G+-Regelung wäre ein Aufsperren möglich. Oder doch nicht?

Die Club- und Discoszene hat derzeit nicht viel zu lachen, vielmehr noch herrscht "nach wie vor Perspektivenlosigkeit", so Nachtgastronomiesprecher Stefan Ratzenberger.

Nun gehe es darum, endlich "eine Ansage" zu bekommen - etwa wonach man einhergehend mit der Umsetzung der Impfpflicht wieder öffnen darf, fordert der Branchenvertreter. Er erinnerte daran, dass die Nachtlokale bald - mit einer nur kurzen Unterbrechung - seit zwei Jahren geschlossen haben und fordert weiter staatliche Hilfen.

"Chaos bei Tests beenden"

"Wir brauchen Planungssicherheit", bekräftigte Ratzenberger eine andauernde Forderung der Discos und Co. Man will wissen, wann man unter welchen Voraussetzungen wieder öffnen darf. Vorstellbar sei hier etwa auch die Belegung der Intensivbetten, so Ratzenböck. "Wir rechnen damit, dass die Nachtgastronomie 2G-plus bekommen wird. Das ist in vielen anderen Ländern - wo wir im Gegensatz zur Regierung hinschauen - oft der Fall." Um bei 2G-plus genügend testen zu können, gehöre das "Chaos bei den PCR-Tests außerhalb Wiens" beendet.

Großes Problem sei nach wie vor, dass die Tages- und die Nachtgastronomie rechtlich gleich behandelt werden. Die Nachtgastronomie habe aber beispielsweise nur für wenige Wochen, als sie vorigen Sommer öffnen durfte, von der Absenkung der Mehrwertsteuer profitieren können, so Ratzenböck.

In Wien wurde die Öffnung für Restaurants und Gaststätten für 20. Dezember angekündigt. Die Deckelung des Ausfallsbonus III solle über die aktuellen 80.000 Euro angehoben, die abgesenkte Mehrwertsteuer für die Nachtgastro weiter angewendet werden. Am wichtigsten aber: "Die Nabelschnur der Hilfen darf nicht abgeschnitten werden."

APA/Red