Hainburger Kloster wird zu 4-Stern-Hotel

Niederösterreich
10.03.2010

Niederösterreich. Mit dem Umbau des ehemaligen Minoritenklosters in das Hotel "Altes Kloster" soll in Hainburg an der Donau ein Tourismusmagnet für die gesamte Region entstehen. Landesrätin Dr. Petra Bohuslav setzte dafür am 5. März 2010 den Spatenstich.
LR Dr. Petra Bohuslav gemeinsam mit Christian Eybel von der Projektgesellschaft und Michaela Gansterer-Zaminer, der künftigen Hotelgeschäftsführerin
LR Dr. Petra Bohuslav gemeinsam mit Christian Eybel von der Projektgesellschaft und Michaela Gansterer-Zaminer, der künftigen Hotelgeschäftsführerin

"Die Stadt Hainburg hat sich bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich als Naherholungsziel zwischen Wien und Bratislava positioniert Das Ausbauprojekt schafft Arbeitsplätze und erweitert das touristische Angebot in der Region", sagt Bohuslav beim Spatenstich und betonte gleichzeitig, dass das Hotelprojekt vor allem im Hinblick auf die NÖ Landesausstellung 2011 von Bedeutung sei. "Ich bin überzeugt, dass auch die NÖ Landesausstellung 2011 ein großer Erfolg wird. Davon wird die gesamte Region Römerland Carnuntum profitieren."

Die Nächtigungen steigen stetig an

Das neue Hotel "Altes Kloster", das gegenüber der Kulturfabrik Hainburg liegt, wird Zimmer in der 4-Sterne-Kategorie aufweisen und über 100 Betten verfügen. Auf insgesamt 5.628 Quadratmeter Fläche werden hier neben dem Hotel auch ein Tourismusbüro, eine Galerie mit Kunstdepot, Geschäftsflächen und das IMA Institut für Medienarchäologie entstehen. Bauherr ist die LT Projekt Hainburg GmbH & Co KG, die sich aus niederösterreichischen Privatinvestoren zusammensetzt. Die Fertigstellung des Projektes ist für das Frühjahr 2011 geplant. Somit wird mit dem neuen Hotel rechtzeitig zur NÖ Landesausstellung 2011 das touristische Angebot weiter ausgebaut und dem steigenden Bedarf nach Nächtigungsmöglichkeiten Rechnung getragen: Bereits 2009 wurden in Hainburg um zehn Prozent mehr Nächtigungen als 2008 gezählt. In Petronell waren es um 23 Prozent mehr Nächtigungen und in Bad Deutsch-Altenburg übernachteten um sechs Prozent mehr Personen