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Nicht nur die originale Stuckdecke wurde in der Bristol Lounge freigelegt, auch die ursprünglichen Kristallluster kamen wieder an ihre früheren Plätze

Bristol Lounge im Hotel Bristol eröffnet

18.12.2013

Wien. Seit wenigen Tagen ist es soweit: Die erste große Phase der Rundum-Erneuerung des Hotels Bristol in Wien ist abgeschlossen und damit gibt es auch wieder ein Restaurant im "Haus an der Oper" - die Bristol Lounge. Der Umbau trägt die Handschrift von Pierre Yves Rochon, der die originale Stuckdecke freilegen ließ.

Eröffnet 1892, ist das Hotel Bristol für viele ein Stück Wien. Das Juwel am Ring – seit Frühjahr 2011 im Eigentum der Sacher-Gruppe und geführt von Starwood Hotels & Resorts unter der Marke ‚The Luxury Collection‘ – wurde seit Juni 2012 grundlegend renoviert und umgebaut. Das Ziel war, den besonderen Charme nicht nur zu erhalten, sondern noch weiter auszubauen. Deshalb wurde der typische Art Déco-Stil des Hauses vom international renommierten Hotel-Designer Pierre Yves Rochon noch verstärkt. Nachdem die Bankettetage „Garden Floor“, die einzigartigen Bristol Suiten und Zimmer mit direktem Blick auf die Wiener Staatsoper sowie die legendäre Bristol Bar bereits in neuem Glanz erstrahlen, wurde nun ein weiteres Herzstück des Art Déco Juwels, das Restaurant „Bristol Lounge“ eröffnet.

Zurück zum Ursprung
Die nun abgeschlossene Phase der Erneuerung stellt die Lobby und das Restaurant des Hotels (ehemaliges Restaurant „Korso“) in den Mittelpunkt und macht damit die umfassende Revitalisierung bereits beim Eintreten sichtbar. Das gesamte Parterre von Wiens führendem Art Déco Hotel wurde verwandelt. „Kein Stein ist auf dem anderen geblieben – im wahrsten Sinn des Wortes. Stararchitekt Pierre Yves Rochon interpretiert Art Deco im Hotel Bristol in Wien zeitgemäß“, freut sich Hoteldirektor Gerald R. Krischek. So wurde der Standort der Rezeption verlegt, die originale Stuckdecke von der abgehängten Decke befreit, die Holzvertäfelungen an den Wänden renoviert und der historische Kamin wieder aktiviert. Durch die Entfernung von zwei Wänden erstrahlt der Raum sogar wieder in seiner ursprünglichen Symmetrie und auch die acht Kristallluster, die in den vergangenen Jahren im Haus verteilt waren, wurden wieder an ihren ursprünglichen Plätzen montiert.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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