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Umfrage: Was halten Sie von 1-G in der Gastronomie?

24.08.2021

Derzeit wird politisch eine mögliche Einführung der 1-G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte) in der Gastronomie diskutiert. Wir haben Unternehmerinnnen und Unternehmer gefragt, was sie davon halten.  

Sigi Goufas, Silvia Trippolt-Maderbacher, „Trippolt Zum Bären“, Bad St. Leonhard, Kärnten, Alexander Zach, Kraus Café + Bar, Wien, Thomas Figlmüller, Figlmüller Holding, Wien (v.lo. nach rechts unten)

Sigi Goufas, FunABC Entertainment, Linz
Ich bin dafür, dass die 1-G-Regel kommt und nur noch Geimpfte in Lokale dürfen, wenn es notwendig sein sollte. Ich bin selbst schon zweimal geimpft und es müsste inzwischen allen klar sein, dass die Impfung die einzige Lösung ist, um die Pandemie zu überwinden und wieder zurück in die Normalität zu finden. Die 1-G-Regel sollte dann aber nicht nur in der Gastronomie gelten, sondern auch im Handel, bei Veranstaltungen sowieso und auch in allen anderen Bereichen, wo Menschen zusammenkommen.  

Silvia Trippolt-Maderbacher, „Trippolt Zum Bären“, Bad St. Leonhard, Kärnten
Sehr brisantes Thema. Ja und nein: Es liegen noch zu wenige Fakten auf dem Tisch. Ich verstehe beide Seiten: Die Branche, die das kontraproduktiv sieht, als neuen Worst Case und die Angst, Gäste zu verlieren. Auf der anderen Seite muss man größer denken. 
Sicherheit hat oberste Priorität: für meine Familie, meine Mitarbeiter, meine Gäste. Ich bin kein Typ für Verschwörungstheorien und vertraue auch keinen führenden YouTube-Stars. Ich vertraue den Medizinern und Wissenschaftlern.

Alexander Zach, Kraus Café + Bar, Wien
Unsere Position ist, dass wir uns eine Einschränkung der Gültigkeit von Tests z. B. auf 24 Stunden vorstellen können, aber eine generelle Einschränkung des Zugangs in Lokale nur für Geimpfte können wir nicht unterstützen. Wir appellieren an die Eigenverantwortung, sich impfen zu lassen, da die größte Gefahr der Ansteckung bzw. Erkrankung für Nichtgeimpfte besteht. Die Menschen sollten sich allein schon aus Eigeninteresse durch Impfung schützen. Ein neuerlicher Lockdown wäre jedenfalls für die Gastronomie ein schwerer Rückschlag.  

Thomas Figlmüller, Figlmüller Holding, Wien
Wir als Gastronomen wollen alles Notwendige dazu beitragen, damit es zu keinem weiteren Lockdown kommt und begrüßen klare Vorgaben. Dies kann durch mehrere Faktoren unterstützt und erreicht werden: Zum einen durch die G-Regeln und auf lange Sicht auch mit einer höheren Durchimpfungsrate der Bevölkerung. Wir möchten an dieser Stelle aber auch versichern, dass unsere Türen weiterhin allen Menschen offenstehen und auch wir an einer Lösung interessiert sind, die alle Menschen gleichermaßen mitnimmt.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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