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Waldviertler Karpfen in einem Boot

12.08.2005

Wo Waldviertel draufsteht ist Qualität drin. Besonders gilt das für Traditionsprodukte wie den Karpfen. Dem geben jetzt acht Kapfenwirte den standesgemäßen Platz in ihrern Speisekarten.

Für den Karpfen muss man an sich keine Werbung machen, er hat in der österreichischen Küche seinen Fixplatz. Und das ist auch so gut, ist doch das Waldviertel seit dem Mittelalter das Karpfenland Österreichs. Allerdings: In der Top-Gastronomie kämpfte der heimische Fisch lange Zeit um seine Anerkennung.
Seit der Einführung der Qualitätsmarke "Waldviertler Karpfen" tun sich aber neue Perspektiven auf, der Karpfen sorgt als gesunder und schmackhafter Speisefisch mit niedrigem Fett- und Cholesteringehalt zunehmend für Furore. Darauf bauenauch jene acht Wirte, die in Zukunft verstärkt auf den Waldviertler Karpfen setzen.
Sie kredenzen ihren Gästen raffinierte Karpfengerichte, dazu Schremser Roggenbier und lassen den klassischen gebackenen Karpfen ein wenig alt aussehen. Kulinarisch profitieren die Wirte dabei auch davon, dass der Waldviertler Karpfen garantiert ohne künstliche Futtermittel heranwächst und erst nach vier Jahren geerntet wird - die Konkurrenzprodukte am Weltmarkt aber oft bereits nach einem Jahr. Das Fleisch des Waldviertler Karpfen ist deshalb fester, geschmackvoller, mineralstoffreicher und weniger fett als jenes der schnell hochgezüchteten Karpfen.
"Gerne angenommen wird das geschröpfte Karpfenfilet, das nahezu grätenfrei ist und damit einen unbeschwerten Genuss garantiert", freut sich Karl Kaufmann, Koordinator der Karpfenwirt-Initiative. Der Waldviertler Karpfen sei ein heimisches Top-Produkt, dessen Qualität durch die regelmäßige Kontrolle von Marktrichtlinien, Wasserqualität und Fischgesundheit garantiert sei.
Das Zusammenspiel von Wirt und Teichwirt, ein Modell für die Zukunft: Immerhin gabs Zeiten, in denen der Gegenwert eines Kilo Karpfens etwa sechs Kilo Rindfleisch betrug.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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