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Fritz Wieningers Rebflächen sind durch den Zukauf von 50 auf 70 ha gewachsen. Auch die Mitarbeiter wurden übernommen.

Wieninger kauft Weingut Hajszan-Neumann

17.04.2014

20 Hektar Weingärten am Wiener Nussberg wechseln den Besitzer. Stefan Hajszan widmet sich nun wieder verstärkt der Gastronomie

Seinen Rückzug aus der Weinbranche kommentiert Stefan Hajszan mit den Worten: „Ich will mich jetzt wieder voll in die Gastronomie stürzen". Die Gastronomie sei intensiver geworden, die Einhaltung der überbordenden Auflagen beanspruche immer mehr Zeit und auch im Weinbau nehme die Administration zu, lauten die Gründe für den Verkauf des Weingut. Vor wenigen Jahren hat Hajszan sich seinen Winzer-Traum erfüllt. Der Gastronom baute sich neben seinen Betrieben „Universitätsbräu im Alten AKH" in Wien und dem „Raxkönig" in Niederösterreich ein eigenes Weingut am Fuße des Wiener Nussbergs auf. Von Wieninger hat Hajszan gelernt, wie man bio-dynamischen Weinbau betreibt und seine Anbaufläche auf 20 Hektar ausgebaut. Vor zwei Jahren stieg der Architekt Heinz Neumann als strategischer Partner ein. Dennoch war die Doppelbelastung in einem schwierigen Umfeld auf Dauer zu viel und das Weingut samt Weingärten und Buschenschank an Fritz Wieninger verkauft. Was vom Traum bleibt ist das Restaurant „Winzerei" in der Grinzinger Straße. Dieser Teil des Weinguts wird auch in Zukunft von Hajszan weiter geführt. Auch die Marke „Hajszan-Neumann" bleibt laut Wieninger bestehen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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