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Das ehemalige Haubenlokal „Blaue Gans“ im Ferienpark Seepark in Weiden am See.

„Blaue Gans“ vor Neustart

13.02.2018

Erst ein Großbrand, dann gaben die Szigetis als Pächter auf. Jetzt will es Eigentümer Bernhard Göschl mit einem alten Bekannten noch einmal wissen.

Seit Mitte Dezember ist das Restaurant „Zur Blauen Gans“ im Feriendorf Seepark geschlossen. Die Familie Szigeti verabschiedete sich mit der einvernehmlichen Kündigung des Pachtvertrages in die Winterpause. Die Konkurrenz des neuen Seerestaurants „Das Fritz“ sei übermächtig geworden, sagte Peter Szigeti der BVZ. Das Geschäft habe sich nur noch auf das Wochenende verlagert. Szigeti geht gastronomisch zurück in seinen Heimatort Gols und übernimmt dort eine Pizzeria.

Zu Ostern will Eigentümer Bernhard Göschl mit der Blauen Gans neu durchstarten – wie die BVZ ebenfalls berichtet. Ein alter Bekannter soll hier wieder aufkochen: Oliver Weigand.
Weigand hatte das Lokal nach der Schließung durch einen Brand wieder auf Haubenniveau gehoben. Dreieinhalb Jahre bekochte er die Gäste im Weidener Restaurant, ehe er 2014 die Gastronomie am Friedrichshof in Zurndorf übernahm.

Gegenpol zum „Fritz“

Das neue Konzept ist bereits formuliert: „Es sollen ausschließlich Gerichte aus regionalen Produkten auf der Speisekarte stehen. Muscheln, Hummer oder Meeresfische wird es nicht geben“, erklärt Göschl. Das Ziel sei nicht, gleich wieder eine Hauben-gastronomie zu etablieren. Eine leichte Küche, auch mit vegetarischen Menüs, sei geplant. 

„Wir wollen ein bisschen der Gegenpol zum Seerestaurant ,Das Fritz‘ sein“, meint Göschl. Auch die Speisen für die Strandbar und kleine Snacks für den Club 119 sollen künftig von der „Blauen Gans“ kommen. Alle drei sollen gemeinsam als ein Lokal agieren.

Ob das Konzept ab Ostern so umgesetzt wird, ist allerdings noch nicht wirklich klar: Göschl macht die Restaurant-Eröffnung von einer lange ausstehenden Genehmigung des Landes für ein Seepark-Projekt abhängig. Die Gastronomie sei schließlich ein Teil des Gesamtbetriebes im Feriendorf.

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
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