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Fassbier auch für Kleinstbetriebe

08.11.2017

Das neue Zapfsystem „Blade“ besticht durch einfaches Handling und ist eine Option für all jene Betriebe, die sich bisher nicht ans Thema Fassbier gewagt haben. 

Im Wiener Feuerdorf bereits im Einsatz: Gäste zapfen in allen Hütten ihr Bier selbst. Das System eignet sich aber auch für Caterer oder Lokale mit geringem Bierausstoß.
Zapfsystem Blade

* Keine Reinigung und Wartung erforderlich;
* kein Schankservice erforderlich
* Gerät ist handlich, optisch ansprechend und findet überall Platz; 
* Bier bleibt nach erstmaligem Zapfen 30 Tage lang frisch; 
* System benötigt kein CO2, daher keine Überkarboniserung des Bieres;
* Plug & Play: Keine Installation notwendig, lediglich Steckdose wird benötigt;
* Gesamtgewicht: 19 kg; 
* 8-Liter-Fässer in drei Sorten erhältlich, ab 2018 drei weitere Sorten; 
* Fässer müssen vorgekühlt werden, d. h. keine Durchlaufkühlung.
* Gerät kostet einmalig 399 Euro.

Bier zapfen ist keine Wissenschaft. Ebenso wenig die Wartung einer Schankanlage. Aber es gehört Knowhow dazu, geschultes bzw. erfahrenes Personal. Und es passieren bei unsachgemäßem Umgang Fehler, die sich leider aufs Produkt – das Bier – negativ auswirken können. Das betrifft nicht nur den Zapfvorgang selbst, sondern auch Hygienemaßnahmen, sprich: Reinigung und Wartung der Schankanlage. Das ist wohl der Grund dafür, dass sich viele Betriebe nicht übers Thema „gezapftes Bier“ trauen und bestenfalls Flaschenbier anbieten. Entweder weil sie wenig Bier verkaufen oder weil ihnen der Umgang mit einer Schankanlage zu kompliziert erscheint. Schade! 

Für all diese Betriebe ist das Blade-System eine Option. Denn das Setup ist kinderleicht, es ist keine Reinigung oder Wartung der Bierleitung erforderlich; abgesehen vom Gerät selbst benötigt man lediglich ein Blade-Easy-KEG (Füllmenge: acht Liter). Gezapft wird ohne CO2, dadurch ist eine Überkarbonisierung des gezapften Bieres ausgeschlossen. Blade ist mit einem Tankbiersystem vergleichbar: Mittels Druckluft wird das Bier herausgepresst, es gibt keinen unmittelbaren Kontakt des Bieres mit der Pressluft. Es ist ein Plug-&-Play-System und wahrlich deppensicher. Davon konnte sich die ÖGZ im Rahmen einer Präsentation im Feuerdorf am Wiener Donaukanal persönlich überzeugen. 

Neue Sorten ab 2018

Zum Start sind drei Sorten erhältlich: Heineken, Gösser Märzen und Gösser Brauschätze „Stifts Zwickl“. Ab 2018 folgen Zipfer Urtyp, Edelweiß Hefetrüb und Strongbow Cider. Somit ist das System auch für Betriebe mit hohem Bierausstoß geeignet und könnte dann zum Einsatz kommen, wenn man die eine oder andere Spezialität ausprobieren will und keine freie Leitung hat. Vorteil: Das Bier bleibt nach dem Anschlagen 30 Tage lang frisch. 

Das Feuerdorf hat übrigens aufgerüstet: Jede Hütte ist mittlerweile mit einer Blade-Zapfanlage bestückt. Gäste zapfen ab sofort ihr Bier selbst.

Autor/in:
Alexander Grübling
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