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Gastronomen und speziell die Nachtgastronomie sollten sich ernsthaft um die Kontrolle der 2- oder 3-G-Nachweise ihrer Gäste kümmern - sie werden zunehmend kontrolliert.

Verstärkte Kontrollen für Gastronomie & Nachtlokale

28.07.2021

Nach den folgenreichen Salzburger Clustern wurden die Behörden angewiesen, ihre Kontrolltätigkeit hinsichtlich der Einhaltung der 3-G- und 2-G-Regeln zu intensivieren.

Rund um ein Nachtlokal in Kaprun und ein Café in Unken waren erst kürzlich 60 bzw. 20 Neuinfektionen verzeichnet worden. Von diesen Infizierten ausgehend waren rund 500 Personen als K1-Kontakte in Quarantäne geschickt worden, die 7-Tage-Inzidenz in Salzburg war aufgrund dieser beiden Spreader steil nach oben gegangen.

Intensivere Kontrollen

Nun hat Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein die Gesundheitsbehörden per Erlass angewiesen, gemeinsam mit der Polizei die Kontrollen der 3-G- sowie 2-G-Regel zu intensivieren. Besonders für die Gastronomie und die Nachtgastronomie sind Schwerpunktkontrollen vorgesehen.

 „Leider hapert es derzeit da und dort bei den Kontrollen. Deshalb weise ich die lokalen Behörden nun an, die Einhaltung dieser Regeln verstärkt zu kontrollieren. Das Ziel ist, offen zu halten und gut in den Herbst starten zu können.“ meinte der Minister.

Nur zu Eurem Besten …

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger betonte, „Die 3-G und 2-G Nachweise der Gäste zu kontrollieren liegt auch im Interesse der Gastronomiebetriebe, um zu verhindern, dass in diesem Bereich Cluster entstehen. Nur die Einhaltung und konsequente Kontrolle der Regeln wird dazu führen, dass wir die Infektionszahlen im Griff behalten.“ Dazu appellierte Köstinger einmal mehr an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen.

Keine 2020-Wiederholung!

Covid im Griff haben? So hatte die Politik auch schon im Vorjahr getönt, als Reiserückkehrer schon ab August für erst langsam, dann rasant steigende Infektionszahlen gesorgt hatten. Zumindest hatten wir 2020 aber noch vorrangig die Urform des Virus, der heisse und trockene Bedingungen nicht zusagen. Die indische Delta-Variante hat dieses Problem nicht und ist längst die dominierende und deutlich infektiösere Form. Mit hohen Infektionszahlen in den Herbst und die damit beginnende Indoor-Saison zu gehen ist ein perfektes Rezept, um das Vorjahres-Desaster mit Lockdowns und geschlossenen Lokalen und Tourismusbetrieben zu wiederholen.

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