Direkt zum Inhalt
Die Sperrstunde wird vorverlegt - vorerst in Westösterreich.

Im Westen wird die Sperrstunde vorverlegt

22.09.2020

Die Maßnahmen werden verschärft: Ab kommenden Freitag schließen Lokale in Vorarlberg, Tirol und Salzburg bereits um 22 Uhr. 

Bisher mussten Lokale bereits um 1 Uhr schließen, jetzt kommt es zu einer weiteren Verschärfung in Westösterreich: Die drei westlichen Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg legen die Sperrstunde wegen der steigenden Corona-Zahlen auf 22 Uhr vor. Das verkündeten die Landeshauptmänner Markus Wallner (Vorarlberg), Günther Platter (Tirol) und Wilfried Haslauer (Salzburg) in einer gemeinsamen Aussendung mit dem Kanzleramt. Die Maßnahme soll vorerst auf drei Wochen befristet sein und mit kommenden Freitag in Kraft treten.

Verordnung

Möglich macht das eine Verordnung des Gesundheitsministeriums. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) nannte es in der gemeinsamen Aussendung "gut", dass drei Bundesländer bei der Vorverlegung der Sperrstunde vorangingen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hofft, dass andere Bundesländer, insbesondere jene mit hohen Infektionszahlen, diesem Beispiel folgen, so der VP-Chef wohl mit Blick auf Wien.

Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) betont die Notwendigkeit dieser Maßnahme. Eine der größten Verbreitungsgefahren sei auf ausufernde Feiern in Nachtlokalen zurückzuführen ist. Für Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) ist klar, dass die erneute Einschränkung für die ohnehin gebeutelte Gastronomie ein schwerer Schlag sei: "Wir müssen diese Maßnahme aber ergreifen, um die Infektionszahlen in den Griff zu bekommen und wieder abzusenken."

Auch der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) sieht eine zwingende Notwendigkeit der Maßnahme. Bei der Auswertung der verschiedenen Cluster habe sich deutlich gezeigt, dass gerade zu später Stunde die Eigenverantwortung stark abnehme: "Mit der Einschränkung der Sperrstunde sehen wir uns gezwungen, dieser Entwicklung entgegenzuwirken."

Mehr zum Thema: ÖHV fordert Schutzschirm für Gastronomie

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Im kommenden Budget sind die Auszahlungen für den Härtefallfonds um 700 Mio. niedriger budgetiert als in diesem Jahr.
Gastronomie
15.11.2021

Verlustersatz oder die Mehrwertsteuersenkung sollen verlängert werden. Viele Betriebe haben noch gar nicht von Maßnahmen profitiert. Viele Stornos.

Eine Angst geht um im Lande: Die nach einem neuerlichen Schließen der Gastronomie und Hotellerie.
Gastronomie
11.11.2021

Die pandemische Situation ist wieder einmal entglitten. Mittlerweile stehen sogar Lockdowns im Raum (für Ungeimpfte oder für alle).  Muss die Gastro und Beherbergung wieder schließen und welche ...

Betriebsübergaben in der Tourismusbranche müssen gut geplant sein.
Gastronomie
28.10.2021

Von der Anfangsplanung bis zur Information der Kunden: Die ÖGZ hat bei Wolfgang Ziniel von der KMU Forschung Austria und bei Heinz Harb von LBG nachgefragt, welche Hürden auf dem Weg zu bewältigen ...

Kaffeevollautomaten können eine praktische Lösung auch im Profibereich sein. Man muss nur vor dem Kauf genau klären, worauf es einem ankommt.
Gastronomie
06.10.2021

Ohne einen Barista beschäftigen zu müssen, liefern Vollautomaten guten Kaffee. Der Einsatz ist vielfältig und eignet sich für Bereiche der Gastronomie sowie Hotels. Wir haben eine Checklist ...

Im Art-déco-Stil: Das „Lenz“ im Hilton.
Gastronomie
02.09.2021

Das Restaurant im Wiener Hilton Hotel ändert seine Ausrichtung. Aber auch optisch hat sich einiges getan. Dafür wurde eigens ein Londoner Designerteam beauftragt.

Werbung