Direkt zum Inhalt

Ski-Verbot: Italien verliert 10 Mrd. Euro

18.02.2021

Der Wintertourismus macht einen Anteil von elf Prozent des gesamten italienischen Fremdenverkehrs aus. Allein Südtirol rechnet mit fehlenden Einnahmen in der Höhe von 3,2 Milliarden Euro.

Wegen des von der italienischen Regierung bis 5. März verlängerten Skiurlaub-Verbots ist Italiens Wintertourismus mit fehlenden Einnahmen in der Größenordnung von 9,7 Mrd. Euro konfrontiert. 12,4 Millionen Wintertouristen fallen in dieser Saison weg, schätzt das Institut Demoskopika in einer Studie. Besonders betroffen sind die norditalienischen Regionen Trentino Südtirol, Aostatal, Piemont, Lombardei und Venetien.

6.170 Kilometer Skipisten und 1.800 Skianlagen, die 14.000 Personen beschäftigen, zählt der italienische Wintertourismus. Bis vor dem Lockdown im März 2020 hatte jeder Italiener, der sich eine Woche Winterurlaub gönnte, durchschnittlich 785 Euro ausgegeben. Laut dem Institut seien die Jobs von 9.000 Saisonarbeitern und 5.000 Vollbeschäftigten gefährdet. Der Wintertourismus macht einen Anteil von elf Prozent des gesamten italienischen Fremdenverkehrs aus.

Trentino Südtirol ist mit dem Verlust von 4,1 Millionen Touristen die vom Verbot am stärksten betroffene italienische Region. Die autonome Region muss mit fehlenden Einnahmen in der Größenordnung von 3,2 Milliarden Euro zurechtkommen, geht aus der Studie hervor.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Gastronomie
18.02.2021

Der Umsatz des Caterers ist um 75 Prozent eingebrochen, der Nettoverlust liegt bei 36 Millionen Euro, 3.000 Jobs sind weggefallen. Wie geht es weiter?

Auf die Nachtgastronomie scheint man in der Coronakrise völlig vergessen zu haben.
Gastronomie
17.02.2021

Seit 3. März 2020 sind Discos, Bars und Co durchgehend geschlossen. Konzepte wurden im Gesundheitsministerium zwar vorgelegt - auf eine Antwort wartet die Branche aber bis heute.

Wann wird wieder Bier durch die Zapfhähne der heimischen Gastro-Betriebe rinnen?
Gastronomie
11.02.2021

"Wir hängen weiter in der Luft". Die Hilfen für Gastrozulieferer - vom kleinen Gemüsehändler bis zum Großhandel - lassen weiter auf sich warten. Dramatisch ist die Situation mittlerweile auch für ...

Laut Urteil gebe es keine Beweise dafür, dass der Besuch von Gaststätten unter Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen für den Anstieg der Coronafälle nach Weihnachten verantwortlich sei.
Gastronomie
11.02.2021

Bars, Restaurants und Cafes dürfen auch in den von der Pandemie hart getroffenen Gebieten wieder Gäste empfangen. Wie ist das möglich?

Zurück in die  kulinarische ­Zukunft: Die Alpine Küche bietet Touristikern und Gastronomen Geschäftschancen.
Gastronomie
15.01.2021

Die Alpine Küche ist auf dem Vormarsch. Traditionell und doch fortschrittlich. Als Gegenentwurf zur industriellen Landwirtschaft und als touristischer Hoffnungsträger. Lokale Produzenten arbeiten ...

Werbung