Bild oben: Gerhard Stübe, Präsident des Austrian Convention Bureaus und Sandra Neukart, COO der ÖW.

Der Meeting Industry Report Austria 2023 liefert beeindruckende Zahlen: 26.144 Veranstaltungen wurden von 660 Betrieben gemeldet, ein Anstieg von über 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Veranstaltungen zogen rund 1,67 Millionen Teilnehmende an, was nahezu den Vor-Pandemie-Werten entspricht. „Die Ergebnisse des Meeting Industry Reports Austria 2023 sind für die gesamte Tagungsbranche ein Grund zur Freude,“ betonte Sandra Neukart, COO der Österreich Werbung.

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BrauBeviale 2026: Spannende Getränke, neue Gäste und smarter Ausschank
Jedes zwölfte in Europa konsumierte Bier ist inzwischen alkoholfrei. Seit 2020 ist der Absatz um mehr als 38 Prozent gestiegen. Allein 2025 legte das Segment um 5,9 Prozent zu. Für die Gastronomie eröffnet die Beliebtheit alkoholfreier Getränke die Möglichkeit, das Sortiment zu erweitern und neue Konsumanlässe zu schaffen. Welche Produkte dafür infrage kommen und welche Technik den Ausschank erleichtert, zeigt die BrauBeviale vom 10. bis 12. November 2026 in Nürnberg.

Die neue strategische Ausrichtung unter dem Leitsatz „Verbindend. Lohnend. Transformativ.“ zielt darauf ab, Österreich als führende Meeting-Destination zu positionieren, die für authentische Gastfreundschaft und einzigartige Naturerlebnisse bekannt ist.

Ein zentrales Thema in der Strategie und in den aktuellen Entwicklungen ist – erraten – die Nachhaltigkeit. So stieg die Anzahl der als Green Meetings zertifizierten Veranstaltungen um 20 Prozent. Gerhard Stübe, Präsident des Austrian Convention Bureaus, unterstrich die Bedeutung dieser Entwicklung: „Das ACB unterstützt seine Mitglieder dabei, die Transformation der Branche aktiv mitzugestalten. Der Fokus liegt dabei auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung.“

Meeting Industry Report 2023 zum Download

Die Blitzumfrage des ACB zeigt, dass 81 Prozent der Mitglieder von einer gleichbleibenden oder steigenden Auslastung bis zum Jahr 2026 ausgehen. Jedoch sieht sich die Branche auch mit Herausforderungen wie Kostendruck und der Abkehr von Hybrid-Veranstaltungen konfrontiert. Der persönliche Austausch bleibt wie erwartet unersetzlich, und Österreich setzt sich zum Ziel, diesen Aspekt durch internationale Präsenz, wie auf Messen in Frankfurt und Barcelona, weiter zu stärken.