Schon lange bevor ein Virus namens SARS-CoV-2 das öffentliche Leben zum Erliegen brachte, sah es für die deutsche Restaurantkette Vapiano alles andere als rosig aus: Vapiano musste herbe Verluste ausweisen, auch eine abgespeckte Menükarte oder neue Bestellterminals brachten nicht die erhoffte Wende.

In Österreich betreibt Vapiano 17 Filialen mit rund 500 Mitarbeitern. Da Umsätze ausbleiben und Miete und Gehälter trotzdem gezahlt werden müssen, musste Vapiano am Freitag die Kasse ist die eigene Zahlungsunfähigkeit verkünden. In normalen Zeiten müsste das börsennotierte Unternehmen nun innerhalb von drei Wochen formal Insolvenz anmelden. Aufgrund der Corona-Krise hofft Vapiano jetzt aber auf Aufschub. Hintergrund: Die deutsche Regierung hat ein unbegrenztes Kreditprogramm beschlossen, um angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise die Liquidität der Firmen sicherzustellen.

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