Neues Dach für alte Tradition

Transgourmet
21.05.2013

Bruck an der Mur. In die Javarei, der neuen Röstanlage in Bruck an der Mur, investierte C+C Pfeiffer eine Million Euro, und die Marke Java Premiumcafé präsentiert sich im neuen Kleid mit einem Dreieck als Logo.
Bei der Eröffnung der Javarei Premium-Rösterei: Gerhard Hoffmann (Diplomröstmeister und Marktleitung cash&carry Nussbaumer Bruck), Mag. Georg Pfeiffer, Bürgermeister Bernd Rosenberger, Mag. Manfred Hayböck (Geschäftsführung C+C Pfeiffer)
Bei der Eröffnung der Javarei Premium-Rösterei: Gerhard Hoffmann (Diplomröstmeister und Marktleitung cash&carry Nussbaumer Bruck), Mag. Georg Pfeiffer, Bürgermeister Bernd Rosenberger, Mag. Manfred Hayböck (Geschäftsführung C+C Pfeiffer)

Im Jahr 2011 hat C+C Pfeiffer die Marke Java von der Firma Nussbaumer übernommen. „Mehr als ein Jahr haben wir nun an dem Projekt, der „Javarei“ – neues Design, neuer Markenauftritt - gearbeitet und das Sortiment um einen qualitätsvollen Kaffee erweitert“, erklärt C+C Pfeiffer Marketingleiterin Alexandra Keplinger.
Java Premiumcafé ist der Gastronomie und Hotellerie vorbehalten und wird auch nicht den Weg in die Regale des Einzelhandels schaffen. Java präsentiert sich auch mit neuem Logo. „Im gleichschenkeligen Dreieck steht die Tasse im Mittelpunkt, als Symbol für den perfekten Kaffee vom Rohkaffee-Einkauf bis zur Tasse. Der Gastronom kann dem Gast Exklusivität vermitteln, weil er die drei Java Kaffeesorten woanders nicht bekommt“, betont Bereichsleiter Georg Fersch. Hinter dem Premiumcafé steht auch ein komplettes Systemangebot, das unter anderem Kaffeegeschirr und verkaufsunterstützende Werbemittel umfasst.

Dokumentierte Qualitätschecks
„Wir unterscheiden uns von Mitbewerbern dadurch, das wir den Kunden laufend dokumentierte Qualitätschecks anbieten und den Mitarbeitern wichtiges Kaffeewissen rund um Qualität und Verkauf in eigenen Trainings auf Barista-Niveau in unserem Schulungscafé weitergeben“, ergänzt Georg Fersch. Ergänzt wird der Relaunch der Marke Java durch einen eigenen Internetauftritt, der über ein eigenes Gastronomie-Login  für Java-Kunden verfügt. Auf der Homepage können sich auch Kaffeeliebhaber und Endverbraucher über das schwarze Gold informieren.
„Insgesamt haben wir in die Marke und in die Kapazitätserweiterung mit der Übersiedlung  der Rösterei in ein neu errichtetes Gebäude am Standort Bruck an der Mur eine Million Euro investiert. Die Javarei mit ihren beiden Röstanlagen, wo bis zu 500 Tonnen Kaffee jährlich produziert werden – mit einer Erweiterungsoption auf 1.000 Tonnen – bietet uns ein hohes Maß an Ausfallssicherheit“, sagt  C+C Pfeiffer Vorstand Thomas Panholzer, dessen zweites Standbein die Lohnröstung ist. Derzeit hat C+C Pfeiffer 200 Vertragspartner und möchte jährlich um 10 bis 15 Prozent wachsen beziehungsweise 15 bis 30 neue Kunden dazu gewinnen. „Wir haben einen Wettbewerbsvorteil gegenüber unseren Mitbewerbern: Der Kaffee wird gemeinsam mit der C+C Pfeiffer Gastrolieferung zugestellt, und die erfolgt ausschließlich in gekühlten LKWs und nach HACCP-Vorschrift“, laut Georg Fersch.

Ausgewogene Mischung
Bei Java legt man großen Wert auf beste Rohkaffeequalitäten, die rund um den Erdball von kompetenten Lieferanten bezogen werden.  Java Premiumkaffee gibt es in drei Sorten, die ein internationaler Kaffeespezialist kompniert hat und die aus 100 Prozent Arabica Rohbohnen bestehen. Der vornehm-feine Classica verspricht wie sein Name klassischen Genuss im Sinne der typisch österreichischen Kaffeehauskultur. Temperamenta hingegen zeigt sich von seiner elegant-rassigen Seite, ist  dunkler geröstet und soll alle Italien-affinen Kunden ansprechen, während Natura biologisch und fair auftritt. Alle drei Sorten haben den gleichen Preis und sind der Gastronomie und Hotellerie vorbehalten. Der Gastronom hat damit ein Alleinstellungsmerkmal. Das Vertriebssystem ist zweistufig aufgebaut: Die C+C Pfeiffer Mitarbeiter sind Türöffner für die derzeit vier Java Vertriebsmitarbeiter.

www.javacafe.at

Irene Stelzmüller