Futtermittel sind teuer geworden. Weizen, Mais, Soja, Erbsen & Co machen in der Geflügelmast den Bärenanteil an Kosten aus. Gänse- und Entenmäster Herbert Lahmer aus Kollnitz in der Gemeinde Münichreith-Laimbach würde aber trotzdem nie auf die Idee kommen, seine Qualitätsstandards in der Tierhaltung runterzuschrauben. Immerhin die Hälfte des Futterbedarfs baut er selbst an, in Zeiten wie diesen nicht die schlechteste Ausgangslage.
 

Jene Wirte, die die Herkunft der Tiere und der Lebensbedingungen aktiv ausloben, seien besonders gut nachgefragt, weiß er aus eigener Erfahrung. Eine Kooperation zwischen dem Waldviertler Traditionsunternehmen Waldland und Transgourmet bringt auch seine Gänse und Enten unter der Nachhaltigkeitsmarke „Transgourmet Vonatur“ in Österreichs Gaststuben. Spezialitäten von Freilandwildhendl und -pute, Weideente und Weidegans sowie Barbarieente werden von Waldland geliefert und unter „Vonatur“ bei Transgourmet angeboten. 

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„Der Anteil der Vonatur-Produkte am verkauften Frischgeflügel steigt laufend“, freut sich Manuel Hofer, Geschäftsleiter bei Transgourmet. 35 regionale Landwirte-Familien aus dem Waldland-Verbund ziehen derzeit Tiere für die Marke „Vonatur“ nach strengen Haltungs- und Fütterungskriterien auf.

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