Eine Million Nächtigungen in Österreich sind kein Selbstläufer. Bei insgesamt rund 150 Millionen jährlichen Nächtigungen entfällt damit ein relevanter Anteil auf ein einzelnes Unternehmen. Für Alps Resorts markiert diese Schwelle einen Meilenstein. „Der allergrößte Teil kommt aus dem eigenen Vertrieb und einer hohen Stammgästequote“, erklärt Thomas Payr im ÖGZ-Podcast „Tourismus To Go.
Nach expansiven Jahren wurde das Tempo zuletzt gedrosselt, um Strukturen zu festigen. Gleichzeitig stehen neue Projekte in den Startlöchern. Das Unternehmen betreibt inzwischen mehr als 45 Resorts und Hotels und zählt zu den führenden Ketten Österreichs. International wird dieser Wachstumspfad ebenfalls wahrgenommen: Die Financial Times listet Alps Resorts unter den „Europe’s Long-Term Growth Champions 2026“. Ein zentraler Erfolgsfaktor von Alps Resorts liegt in der Positionierung zwischen klassischer Vier-Sterne-Hotellerie und einfachen Ferienunterkünften. Aparthotels und Chalet-Resorts verbinden hochwertige Ausstattung mit vergleichsweise moderaten Preisen. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten erweist sich diese Kombination als robust.
Private Spa zieht
Besonders deutlich zeigt sich die strategische Differenzierung in der Nebensaison. Private-Spa-Konzepte, von der eigenen finnischen Sauna bis zum beheizten Pool auf der Terrasse, ermöglichen Auslastungen von 70 bis 80 Prozent in Monaten, in denen viele Betriebe schließen. Gerade im Herbst werden diese Rückzugsangebote zum entscheidenden Buchungsargument.
Parallel dazu entwickelt Alps Resorts hybride Wellnesskonzepte: klassische, großzügige Spa-Bereiche kombiniert mit privaten Rückzugsräumen.
Das Gespräch mit Thomas Payr in voller Länge im Podcast „Tourismus To Go“ (Folge 50).
www.gast.at/podcast-tourismus