ZUKUNFT

Der individuell gedruckte Burger

Lebensmittel
07.04.2022

Viele Menschen verbinden die Zukunft derzeit mit Ängsten. Nicht so Sven Gabor Janszky. Der Zukunftsforscher meint, dass wir schon bald viele menschliche Sorgen wie Hunger gelöst haben. Und für ­Unternehmen beginne eine neue Zeitrechnung.
Das Essen der Zukunft könnte - individuell angepasst - aus dem 3D-Drucker kommen.

Wer heute in der westlichen Welt geboren wird, habe eine Lebenserwartung von rund 120 Jahren, sagt Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky – und meint das voll ernst. Wir besuchten ihn bei einem der Zukunftstage seines Instituts 2bAHEAD

Die recht optimistische Prognose des deutschen Trendforschers fußt auf der Beurteilung von technologischen Entwicklungen und deren Marktreife. Ein Hauptthema der Zukunft ist die Gesundheit. Hier spielt der Einsatz von Kameras eine Rolle. Kurz zusammengefasst: Dein Handy wird dir aus Kombina­tion einiger getrackter Daten und einem Schnappschuss deiner Cam künftig sagen können, ob du krank bist. Sofern die Menschen das aus Sicht des Datenschutzes zulassen – und das werden sie, glaubt Janszky, weil die Vorteile so riesig sind. Das heißt nämlich, dass man auf entstehende Krankheiten blitzschnell reagieren könne. Ganz einfach mit einer Veränderung des Mikrobioms im Darm, wie der Zukunftsforscher erklärt. Was heißt das für den Gastronomen. 

Künftig funkt das Smartphone des Gastes direkt in Ihre Küche, wo der 3D-Drucker dann das optimal gesundheitsfördernde Gericht für Ihren Gast zubereitet. Ob es dann ein Servierroboter oder eine Servicekraft überbringt, ist dann eine fast nebensächliche Frage.

Nach mehr zum Thema Zukunft lesen Sie in unserer Story über Resilienz in der Tourismusbranche