Eigentlich gibt es keine „Luftsteuer“. Die in Wien eingehobene Gebrauchsabgabe, wenn etwa ein Sonnenschutz eines Lokals in den öffentlichen Raum ragt, wird im Volksmund aber so genannt. Für viele Wirten und Wirtinnen war sie ein Ärgernis – belief sie sich doch bei einem durchschnittlichen Gastgarten auf 800 Euro im Jahr.  

Und auch den Wiener Wirtschafts- und Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ) schmeckte die Abgabe nicht. Die Stadt Wien solle nicht negativen Vorurteilen entsprechen und Dinge verkomplizieren. Hanke fehlen künftig 2 Millionen Euro im Budget, was die Stadt Wien wird verkraften können.    

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Das Abschaffen der „Luftsteuer“ ist ein Schritt im, von der Wiener Stadtregierung angekündigten, Entbürokratisierungspaket. Sie wird ab 2023 wirksam. Was bleibt ist die Abgabe auf Fremdwerbeflächen oder leuchtende Schilder. Eine bewusste Entscheidung: schließlich wolle man den Lichtsmog nicht noch verstärken, so Neos-Wirtschaftssprecher Markus Ornig.