„Kein Gratis-Essen für Influencer“, sagen immer mehr Gastronomen. Auf unterschiedlichen Social Media-Kanälen hat sich dafür der Hashtag #couscousforcomment etabliert.

Ins Laufen kam die Sache in den USA und Australien. Ein Restaurantbetreiber mit drei Niederlassungen in Brisbane erzählte der Zeitung „The Weekend Australian„, dass er an manchen Tagen 15 Anfragen pro Tag von sogenannten Influencern bekommt, die bei ihm gratis essen wollen. Dafür gibt es dann ein Posting auf Instagram oder Facebook – so das Angebot. „Bei diesem Spiel mache ich nicht mehr mit“, sagt darauf der Gastronom.

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Die Sache ist natürlich kompliziert. Viele Restaurants experimentierten in ihrer Vermarktung mit Influencern. Die Ausgaben schienen überschaubar. Und der Nutzen? Viele Restaurants erzählen, dass sich dieser sehr in Grenzen hält. Manche der Blogger oder vermeintlichen Social-Media-Stars lassen voll aus, bei anderen ist die Wirkung eher im homöopathischen Bereich spürbar.

Alle böse?

Prinzipiell gilt aber: es kommt eben auf die Qualität an. Es gibt  einige Influencer, mit denen sich die Kooperation lohnt. Es scheint aber, dass sich die Masse durch den Boom der Szene ein paar Goodies wie Gratisessen rausschlagen will. Dabei geht es eigentlich um einer Form der Bestechung. Seriöse Blogger würden niemals proaktiv ein Restaurant kontaktieren und anbieten: „Gib mir (und meinen Freunden) etwas gratis, dann schreibe ich gut über dich“!  

 

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