Bild oben: Emilia Orth-Blau (links) und Fiona Saurer, die kulinarischen Anarchistinnen, wollen die Welt von faden Aromen auf dem Teller befreien.

Wenn Emilia Orth-Blau sagt, sie biete „Erlebniskulinarik, die ballert“, dann meint sie das genau so. Gemeinsam mit Fiona Saurer ist sie „Rosa & Marie“. Die Geschichte von Orth-Blau, geborene Eppensteiner, ist eine von Leidenschaft und möglicherweise einer Prise Wahnsinn. Aus einem Lockdown-Experiment entstand ein Catering Start-Up, das ab sofort Private Dining, Corporate Events und Kochkurse anbietet. Dabei steht nicht nur der Geschmack im Vordergrund, sondern auch die Philosophie: kompromisslose Qualität und Regionalität.

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„Rosa & Marie“ ist ein Statement zweier junger Unternehmerinnen, die sich den Luxus erlauben, genau das zu tun, woran sie glauben. Ihre Gerichte sind eine Haltung, ein Statement. Die Speisen sind saisonal, die Zutaten biologisch, das Fleisch – wenn es denn sein muss, weil eigentlich ist ihnen veggie lieber – ein Add-on, und alles kommt so weit es geht aus Österreich. „Gibt´s es nicht, dann gibt´s es nicht“, sagt Orth-Blau und meint damit, dass kein Kompromiss eingegangen wird, wenn es um das Thema „Verfügbarkeit von Lebensmitteln“ geht. 

Das Powerduo steht für Erlebniskulinarik: entweder als Catering, mit Emilia als Private Chef in den eigenen vier Wänden, oder bei einem Kochkurs. Ach ja: die  ganzheitliche Verwertung von Lebensmitteln („farm to fork“) und ein Netzwerk aus heimischen Lieferanten von Gemüse bis Wein mit Fokus auf bio sind ebenfalls Teil des Konzepts.