Ein gefriergetrocknetes Produkt hat nur noch etwa ein bis zwei Prozent seines ursprünglichen Wassergehalts und ist damit zunächst einmal leichter. Aber nicht nur das: Aroma/Geschmack sowie Nährwert bleiben – wer hätte das gedacht! – fast vollständig erhalten. Und wenn wir schon von Vorteilen sprechen: Die Ergiebigkeit von GFG-Kräutern ist unschlagbar, man vergleiche etwa frisches Basilikum mit seinem GFG-Pendant. Hinweis: Man benötigt die siebenfache Menge an frischem Basilikum, um dieselbe Geschmacksintensität wie mit gefriergetrocknetem zu erreichen.

So geht’s:

Die Gefriertrocknung passiert in drei Schritten: Das Lebensmittel wird eingefroren, im Vakuum erhitzt und durch Sublimation getrocknet. Hierbei schmilzt das gefrorene Wasser nicht, sondern geht in Dampf über und entweicht. Das Restwasser wird bei der nachträglichen Trocknung mittels Hitzeeinwirkung entzogen. Die Sublimation ist also der Prozess des unmittelbaren Übergangs eines Stoffes vom festen in den gasförmigen Aggregatzustand, ohne sich vorher zu verflüssigen.

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BrauBeviale 2026: Spannende Getränke, neue Gäste und smarter Ausschank
Jedes zwölfte in Europa konsumierte Bier ist inzwischen alkoholfrei. Seit 2020 ist der Absatz um mehr als 38 Prozent gestiegen. Allein 2025 legte das Segment um 5,9 Prozent zu. Für die Gastronomie eröffnet die Beliebtheit alkoholfreier Getränke die Möglichkeit, das Sortiment zu erweitern und neue Konsumanlässe zu schaffen. Welche Produkte dafür infrage kommen und welche Technik den Ausschank erleichtert, zeigt die BrauBeviale vom 10. bis 12. November 2026 in Nürnberg.

Einsatz in der Küche: Spektakuläre Effekte lassen sich mit dieser Technik ebenfalls erzielen – wenn man die Zeit dafür hat: Hierbei werden Produkte nicht vollständig durchgetrocknet, sondern man erzielt einen Wow-Effekt bei ihrer Rehydratisierung. Versetzt man beim Servieren gefriergetrocknete Schäume mit einigen Tropfen Wasser, so lösen sich diese effektvoll auf. So kann man im letzten Moment – am Teller – für eine flüchtige Aromatisierung sorgen.