Resch & Frisch blickt auf ein leicht wachsendes Geschäftsjahr 2025 zurück. Das Unternehmen mit Sitz in Gunskirchen erwirtschaftete einen Umsatz von 155 Millionen Euro nach 149 Millionen Euro im Jahr 2024. Die Zahl der Beschäftigten blieb mit rund 1.300 Mitarbeitenden stabil.

Als wesentliche Faktoren für die Entwicklung nennt das Unternehmen eine klare Vertriebsstrategie, langfristige Partnerschaften in der Landwirtschaft sowie den Ausbau des Premiumsegments. Zudem investierte Resch & Frisch in zusätzliche Fertigungskapazitäten am Standort Gunskirchen und in neue Verpackungslösungen.

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Premiumsortiment als Wachstumstreiber

Nach Unternehmensangaben entwickelte sich insbesondere die Produktlinie „Von Resch“ erfolgreich. Die im November 2025 eingeführte Premiumlinie habe die Umsatzerwartungen übertroffen. Beim Österreichischen Brotwettbewerb wurden die eingereichten Produkte mit fünf Gold- und drei Silbermedaillen ausgezeichnet.

Darüber hinaus erweitert das Unternehmen sein Sortiment um Produkte mit funktionalen Zutaten sowie glutenfreie Backwaren. So wird im Proteinweckerl österreichisches Sojaschrot eingesetzt. Gleichzeitig wurde das Angebot an glutenfreien Produkten um weitere Artikel ergänzt. Besonders in Deutschland stoße dieses Sortiment auf Nachfrage, wie das Unternehmen mitteilt.

Ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie bleibt die regionale Rohstoffbeschaffung. Für die Produktion von Weizen-, Roggen- und Dinkelmehl arbeitet Resch & Frisch mit mehr als 200 landwirtschaftlichen Betrieben zusammen. Im Jahr 2025 wurden laut Unternehmen rund 10.000 Tonnen Mehl aus Österreich verarbeitet.

Kundennähe und mehrere Vertriebskanäle

Resch & Frisch vertreibt seine Produkte über die Bereiche Gastronomie und Hotellerie, den Heimzustellservice Back’s Zuhause sowie über eigene Bäckereien und Cafés. Diese Struktur ermögliche unmittelbares Feedback aus dem Markt und kurze Reaktionszeiten.

„Wir sehen, dass sich Stabilität heute nicht zufällig ergibt. Sie entsteht dort, wo Qualität konsequent gelebt wird, wo Kundennähe nicht nur ein Schlagwort ist und wo regionale Partnerschaften echte wirtschaftliche Substanz schaffen“, sagt Georg Resch, Eigentümer und CEO von Resch & Frisch in Gunskirchen.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen eine positive Entwicklung im Gastronomie- und Hotelgeschäft in Österreich und Deutschland. Im Direktvertrieb rechnet Resch & Frisch mit weiterem Wachstum. Im Filialgeschäft liegt der Schwerpunkt auf frequenzstarken Standorten und Café-Konzepten.

Nachhaltigkeit bleibt Teil der Strategie

Im Bereich Nachhaltigkeit setzte das Unternehmen 2025 mehrere Maßnahmen um. Dazu zählen die Inbetriebnahme einer dritten Photovoltaikanlage am Standort Uhlandstraße sowie die Versorgung aller eigenen Standorte in Österreich und Deutschland mit Ökostrom. Ergänzt werden diese Aktivitäten durch Projekte zur Förderung klimafreundlicher Anbaumethoden und zur Reduktion von CO₂-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette. „Unser Anspruch ist es, wirtschaftlichen Erfolg, handwerkliche Qualität und Verantwortung für Region und Ressourcen zusammenzudenken. Genau darin sehen wir auch unseren Weg für die kommenden Jahre“, sagt Georg Resch, Eigentümer und CEO von Resch & Frisch in Gunskirchen.