Die burgenländische Gastronomenfamilie Eselböck muss mit ihrem „Haus im See“ in Fertörakos einem touristischen Großprojekt weichen – es soll abgerissen werden.. Wie die BVZ berichtet, spricht Patron Walter Eselböck von einer „Enteignung“ durch den ungarischen Staat.

„Das Haus war unser Eigentum, der Grund von den ungarischen Wasserwerken gepachtet“, so Eselböck in einer Stellungnahme. Nachdem der Grund von Lorinc Meszaros‘ Unternehmen, dem Betreiber des Bauprojekts, übernommen wurde, sei der Vertrag erloschen. „Uns wurde gesagt, wir müssen das ‚Haus im See‘ abreißen“.

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Kommunikation seitens der ungarischen Behörden habe es keine gegeben: „Man muss es klar sagen: Wir wurden hier enteignet.“ Sollte nun eine Rechnung für den Abriss kommen, wolle er diese nicht bezahlen. Gefordert sieht der Gastronom außerdem die Bundesregierung: „Ich finde es wirklich schade, dass so etwas in der EU überhaupt möglich ist.“