Mit dem neuen Sportshop richtet das Schlosshotel Fiss eine zentrale Anlaufstelle für Wintersportler ein. Das direkt angeschlossene Skidepot bietet eine sichere Aufbewahrung für Ski, Snowboards, Schuhe, Helme und Handschuhe. Eine integrierte Belüftung sorgt dafür, dass die Ausrüstung trocken und temperiert bleibt. Der ausgebaute Pistenzugang mit zwei Ski-in- & Ski-out-Liften ermöglicht einen direkteren Einstieg ins Skigebiet. Zusätzlich schafft ein neuer Direktzugang von der Spa-Rezeption zum Sportshop kürzere Wege für Gäste im Ostflügel.
PeaX – Adventure Zone
Die „PeaX – Adventure Zone“ entsteht auf rund 2.300 Quadratmetern und richtet sich an ältere Kinder und Jugendliche. Der Innenbereich, Eröffnung geplant für Juli 2027, umfasst unter anderem eine Valo-Arena, Valo-Jump, Kletterbereiche, Chillout-Area sowie eine kreative Küche für Koch- und Backkurse. Zudem ist ein Atelier für Basteln, Malen und Töpfern vorgesehen. Der Außenbereich, Eröffnung geplant für September 2027, umfasst Sand- und Steinlandschaften, Seilparcours, Trim-dich-Pfade, eine 50-Meter-Außenrutsche und eine Bobbycar-Bahn. Natürliche Materialien wie Holz, Stein, Sand und Wasser sollen die Verbindung zur alpinen Umgebung verstärken.

„Wir schaffen damit ein Highlight für Kinder und Jugendliche, das in dieser Form einzigartig ist“, sagt Simone Domenig, Gastgeberin im Schlosshotel Fiss in Tirol. Sie betont, dass das Konzept gezielt die Entwicklung junger Gäste berücksichtige: „Die Kids kennen das Schlosshotel Fiss oft schon seit ihren ersten Skiversuchen – und genau deshalb war es uns wichtig, auch für ihre nächste Lebensphase etwas Passendes zu schaffen.“
Dialog mit der Natur
Die Umsetzung verantwortet das Architekturbüro Noa. Architektin Giulia Prevedello erklärt, dass das Gebäudevolumen weitgehend unterirdisch geplant sei, um sich harmonisch in die Landschaft einzufügen. Die Gestaltung sei von kristallinen Strukturen und gletscherartigen Lichtspalten inspiriert. Das Interior Design von Alin Messner setzt diese Idee in den Innenräumen um. „Vom roh wirkenden Untergeschoss bis zu den lichtdurchfluteten oberen Ebenen entsteht eine dramaturgische Raumabfolge, die das Gefühl von Entdeckung und Bewegung verstärkt“, so Messner. Spiegel und Lichtlenkung sollen Leichtigkeit und Weite erzeugen.