Das Konzept nennt sich Cine-Dining, und Wien bekommt es erstmals zu sehen: Tasting Movies verwandelt Kinoklassiker in kulinarische Inszenierungen. Gäste erleben dabei kein klassisches Restaurantabend-Setting und kein gewöhnliches Kino, sondern ein Format, bei dem Essen und Film synchron ineinandergreifen. Zu ausgewählten Filmszenen wird jeweils ein Gang serviert, der inhaltlich und atmosphärisch auf das Geschehen auf der Leinwand abgestimmt ist.
Zum Auftakt wählt Tasting Movies den Animationsfilm „Ratatouille“ als Vorlage. Die Geschichte rund um einen kochbegeisterten Pariser Wanderratte greift Themen wie Leidenschaft, Kreativität und die kulturelle Bedeutung von Essen auf – und bietet damit eine naheliegende Grundlage für das Format. „Mit Tasting Movies wollten wir etwas schaffen, das über einen klassischen Abend hinausgeht. Einen Moment, der im Kopf bleibt. Film, Kulinarik und Atmosphäre verschmelzen zu einem Erlebnis, das man nicht nur sieht, sondern wirklich fühlt und schmeckt“, sagt Clemens Polszter, Gründer von Tasting Movies.
Historische Kulisse als Bühne
Seine Wien-Premiere feiert das Format im Hotel Stefanie, dem nach eigenen Angaben ältesten Hotel der Stadt. Das Haus in der Taborstraße blickt auf eine mehr als 400-jährige Geschichte zurück und gehört zur Schick Hotels Gruppe. Alexander Schick, Eigentümer der Gruppe, sieht das neue Format als Ergänzung zum bestehenden Angebot: „Den Leitgedanken unserer Hotelgruppe erweitern wir durch ein Format, das neue Akzente im reichhaltigen kulinarischen Angebot der Stadt setzt“, so Schick.
Szenengenau serviert
Das Prinzip von Tasting Movies sieht vor, dass jeder Gang nicht nach einem festen Zeitplan, sondern am dramaturgischen Höhepunkt der entsprechenden Filmszene auf den Tisch kommt. Laut Anbieter soll so ein Zusammenspiel aus Bild, Geschmack und Inszenierung entstehen, das die Grenze zwischen Leinwand und Erlebnis aufweicht. Das übergeordnete Motto des Formats lautet: „Taste the Moment – Taste the Story.“