Wien geht in Sachen betriebliche Impfungen in die nächste Phase. Ab sofort können sich Dienstnehmer für Termine anmelden, die in Kontakt mit Kunden stehen und dabei über keine bauliche Schutzmaßnahmen verfügen. Zu dieser Personengruppe gehören etwa Handelsangestellte, Gastrobedienstete oder Friseurinnen.

Sie sollen die Erststiche ab der kommenden Woche erhalten, wie Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) erläuterte. Bisher wurden im Rahmen der Betriebsimpfungen vor allem Personen immunisiert, die in Kontakt mit Erkrankten kommen können – etwa Techniker, die Spitäler aufsuchen müssen – oder die notwendige Dienstreisen zu absolvieren haben. Rund 57.000 Menschen wurde in diesem Zusammenhang geimpft.

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Plexiglaswände

Unmittelbar nach den Angestellten mit direktem Kundenkontakt kommen auch jene Bediensteten an die Reihe, die etwa durch Plexiglaswände geschützt sind. In dieser Kategorie sind Bankangestellte oder Beschäftigte in Ticketbüros zu finden. Für sie werden mit Anfang Juni Termine freigeschaltet. Zusammen ergibt das rund 200.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die demnächst an die Reihe kommen, hieß es.

Betriebliche Impfungen

Insgesamt haben sich für das betriebliche Impfen 15.700 Betriebe mit mehr als 400.000 Beschäftigen angemeldet. Die Stiche selbst werden in den Impfzentren der Stadt vorgenommen – sofern der Betrieb nicht groß genug ist und selbst solche einrichten möchte. Mitarbeiter, deren Firma sich an der Aktion nicht beteiligt, können beim städtischen Impfservice individuell Termine zur Covid-Schutzimpfung buchen.