Für Weinfreunde gehört „Weinrieder in the City“ seit Jahren zu den spannendsten Verkostungen. Denn nicht nur die Veltliner der Familie Rieder aus Kleinhadersdorf gehören zu den mächtigsten und finessenreichsten des Landes – was vor allem internationale Gastro-Listungen (z. B. in Heston Blumenthals „Fat Duck“) zeigen. Doch diesmal schien es eine neue Location zu brauchen, auch wenn sich „Weinrieder“-Fans schon an das „Schwarze Kameel“ als Ort gewöhnt hatten. Denn: Peter Friese baut nach dem 400 Jahr-Jubiläum seines Hauses (2018) nun auch die Beletage um, die Partnerschaft ließ den Patron den Bauzeitplan allerdings umkrempeln. „Es war eine tolle Ausnahme für uns“, freute sich Fritz Rieder, der somit auch heuer wieder seine 24 (!) Weißweine im einzigartigen Ambiente vorstellen konnte.

 

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Entlang der gesamten Wertschöpfungskette stehen europäische Getränkehersteller vor einer ganzen Reihe an konkreten Aufgaben und Investitionsentscheidungen. Auf der BrauBeviale in Nürnberg zeigen die Aussteller vom 10. – 12. November 2026 die Lösungen dafür. Beispiele reichen von neuen Fermentationsprozessen und alkoholfreien Produkten über Wasseraufbereitung und Reinigungstechnik bis zu leichteren Mehrwegverpackungen. 

Melanie und Bernhard Rieder hatten bei den Tischpräsentationen auch eine Neuheit parat, den in Kaltmazeration gekelterten „Lukas“, der die Hausvariante eines „Orange Wines“ darstellt. Doch weniger der Gerbstoff, sondern die extrahierte Frucht – ÖGZ-Kostnotiz: „dicht und tropenfruchtig wie ein Mangosaft“ – beeindruckte bei diesem Veltliner von Lukas Rieder. Freunde aus dem Weinviertel wie „Kurvnbräu“-Macher Roland Nestler fanden den Weg zur Verkostung ebenso wie Kollegen (Günther Neukamp) und natürlich Sommeliers – von Palais Coburg abwärts. Und natürlich durfte zwischen Lagen-Reserve „Kugler“ und dem stets überraschenden Riesling Eiswein „Schneiderberg“ der Schmäh nicht fehlen. Getreu Fritz Rieders Credo: „Ich will kein Süppchen, ich will eine Consommé“!