Den Tiroler Autor Felix Mitterer („Piefke-Saga“) muss man in Österreich nicht näher vorstellen. Erst 2021 war er in sein Heimatbundesland zurückgekehrt, jetzt steht aber offenbar wieder ein Umzug im Raum.

Denn, wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, forderte auch von ihm das Land die Tourismusabgabe. Diese müssen alle Tiroler Unternehmer leisten , wenn sie Teil der „am Tourismus direkt oder auch nur indirekt partizipierenden Wirtschaft“ sind. Daran stieß sich der Dramatiker: „Der Verfasser der ‚Piefke-Saga‘ kann keine Tourismusabgabe zahlen.“ Der Tourismus sollte der Kunst etwas zahlen, nicht umgekehrt, so das Statement.

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Zuvor hatte er offensichtlich den Kontakt zu Landeshauptmann Günther Platter gesucht und um Vermittlung von Kulturlandesrätin Beate Palfrader (beide ÖVP) gebeten. Eine angeblich in Aussicht gestellte „Tiroler Lösung“ – dem Vernehmen nach stand im Raum, dass ihm die Abgabe erstattet werden könnte – lehnte Mitterer ab.

„Es geht nicht ums Geld, es geht mir ums Prinzip“, so Mitterer,  „Egal, ob die Abgabe nun 100 Euro oder 30 Cent beträgt – ich werde das nicht zahlen“, so seine Antwort.

ÖGZ / gast.at Leser*innen-Meinung

Ist es nachvollziehbar, dass Felix Mitterer eine Abschaffung der generellen Tourismusabgabe fordert?