Was für eine Schank. Auch die Vitrine: lieblichst.
Manuel Köpf und Andreas Knünz („Wirr“) haben aus dem Adlerhof etwas Besonderes gemacht.
Das führt zu nichts: Die Wendeltreppe zwischen vorderem Lokalteil und dem intimen Salon ist ein Blickfang.

Sagen wir’s so: In Rekordzeit renoviert und einem Update unterzogen wurde der Adlerhof in Wien-Neubau nicht. Nach einem Lokalaugenschein können wir aber sagen: Das Warten hat sich gelohnt.

Das Traditionslokal hat zwar jetzt nichts mehr mit dem ursprünglichen Betrieb zu tun und erinnert eher an eine Mischung aus Nahversorger, Café und Salon, aber der Spirit schwingt irgendwo doch noch mit. Und das ist gar nicht bös’ gemeint. Mit gästefreundlichen Öffnungszeiten (6.30 – 2.00 Uhr) und einer ambitionierten Karte haben die Betreiber Manuel Köpf und Andreas Knünz („Wirr“) ein schmuckes Wohnzimmer geschaffen. Schön: Thonet fertigte für den Adlerhof eine limitierte Edition seines Stuhl 218 an. Ausführende Architekten: Artmüller sowie das Interior-Design-Atelier Karasinski x Archiguards.

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