Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, Nina Bussek, bestätigt gegenüber der APA, dass der Wiener Szenegastronom Martin Ho „als Beschuldigter“ geführt werde. Einem Bericht von „Dossier“ zufolge werfen ihm Mitarbeiter vor, rechtswidrig Kurzarbeitsförderungen beantragt und bekommen zu haben. Martin Ho weist die Vorwürfe zurück, wie sein Sprecher bestätigt.

Demnach bestehe der Verdacht des schweren Betrugs. Wie das Magazin weiter berichtet, laufe angeblich seit März das Strafverfahren. Mehrere Mitarbeiter sollen im August des Vorjahres an AMS und Finanzamt herangetreten sein. Angeblich sollen Mitarbeiter zum Teil nur für zehn Stunden angemeldet gewesen sein, aber bis zu 60 gearbeitet haben. Für Martin Ho gilt die Unschuldsvermutung.

Werbung
Vorbeischauen, verkosten, genießen: Der WEINVIERTEL DAC Jahrgang 2025 on Tour
Die Weinviertler Winzer:innen verlängern im März 2026 die Weinviertler Kellergasse bis Wien, Götzis, Salzburg und Linz und präsentieren den neuen Weinviertel DAC Jahrgang 2025 – Fruchtig. Pfeffrig. Frisch!
mehr erfahren

 

Die Dots Group sei „sehr überrascht, von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in skandalisierenden und kriminalisierenden Artikeln aus den Medien zu erfahren“, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme.

Wie die Dots-Group weiter mitteilen lässt, erfolgen Lohnverrechnung und Abrechnung der Kurzarbeit  „nach bestem Wissen und Gewissen durch einen sachkundigen externen Dienstleister. Die Dots Group weist Vorwürfe des betrügerischen Handelns entschieden zurück.“

Laut Ho-Sprecher Alexander Khaelss-Khaelssberg wurde bisher weder vom AMS noch von der Staatsanwaltschaft in Bezug auf diese Vorwürfe Kontakt mit dem Unternehmen aufgenommen. Es laufe derzeit lediglich die übliche, alle paar Jahre wiederkehrende Lohnabgabenprüfung.