In manchen Wiener Lokalen sind Gäste auch im Nichtraucherbereichen nicht vor dem blauen Dunst geschützt. Laut „Kronen Zeitung“ hat das Marktamt (MA 59) heuer bereits mehr als 700 entsprechende Verstöße festgestellt. Insgesamt wurden mehr als 5.500 Gastronomiebetriebe unter die Lupe genommen und fast 7.000 Kontrollen durchgeführt. Insgesamt gab es  500 Anzeigen und 200 Organstrafen, wie im Büro der zuständigen Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) auf APA-Anfrage bestätigt wurde. Wien hat in der Causa auch den Verfassungsgerichtshof angerufen, um die Aufhebung des (ab 1. Mai 2018 vorgesehen gewesenen, Anm.) Rauchverbots in der Gastronomie zu kippen. Die öffentliche Verhandlung dazu findet am 5. 12. statt.

Ebenso alermierende Ergebnisse liefert eine Untersuchung der GKK in Niederösterreich (NÖGKK), die in Kooperation mit der IBO Innenraumanalytik OG durchgeführt wurde. In vielen Raucher-Nichtraucher-Mischlokalen herrsche demnach eine massive Feinstaubbelastung – auch in den Nichtraucherzonen.  In 95 Prozent der 20 untersuchten Lokale in Niederösterreich wurden erhöhte, zum Teil stark gesundheitsschädliche Mengen an Feinstaub festgestellt. 

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