Wortmeldung der „roten“ Vertretung in der Fachgruppe Kaffeehäuser in der Wirtschaftskammer Wien: „Maßnahmen wie eine Vorverlegung der Sperrstunde schaden nur den Unternehmen und sind ansonsten nutzlos, da sich die Menschen dann im privaten, unkontrollierten Bereich treffen, wo das Risiko einer Ansteckung um ein Vielfaches höher ist. Auch die maximale Gästeanzahl an einem Tisch auf 6 Personen zu beschränken ändert nichts am allgemeinen Infektionsgeschehen.“

 

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Klare Regeln statt WischiWaschi

 

„Das wahllose Niederprügeln der Gastronomie muss endlich aufhören!“, schreibt Alexandra Psichos, Obmann-Stellvertreterin der Fachgruppe Kaffeehäuser in der Wirtschaftskammer Wien und Vizepräsidentin des SWV Wien, in einer Aussendung. „Wir hören alle paar Tage von neuen Auflagen, die dann aber wieder ganz anders verordnet werden, als angekündigt. Noch dazu werden permanent die Fristen verschoben. Das ist zermürbend und so können wir nicht arbeiten!“

 

Martina Haslinger, Obmann-Stellvertreterin der Fachgruppe Gastronomie in der WKW ergänzt: „Es kennt sich wirklich keiner mehr aus. Die KollegInnen bemühen sich sehr, aber das Arbeiten wird ihnen fast unmöglich gemacht. Uns droht ein Massensterben und damit der Verlust tausender Arbeitsplätze!“

 

Gesichtsvisiere sind eine Erleichterung

 

Das Verbot der Gesichtsvisiere sei zudem eine Bestrafung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die einer schweren körperlichen Arbeit nachgehen. Da diese ohnehin nur sehr kurz an den Tischen verweilen und ansonsten die Abstandsregeln immer einhalten, sei diese Erschwernis aus Sicht von Psichos und Haslinger unnötig.