Weihnachtsgeschäft: 5 Tipps für Gastronomen

11.11.2021

Hinter dem Weihnachtsgeschäft 2021 steht ein Fragezeichen. Oder doch nicht? Einer Umfrage zufolge gehen Gastronomen von einem Weihnachtsgeschäft auf Vor-Corona-Niveau aus. Fünf Tipps für mehr Weihnachtsumsatz. 
Wie Gastronomen und Gastronominnen mit eine paar Tricks zu Weihnachten mehr Umsatz machen.
Wie Gastronomen und Gastronominnen mit eine paar Tricks zu Weihnachten mehr Umsatz machen.

Der „Global State of the Hospitality Industry Report“ zeigt, dass in die Gastronomie langsam vorpandemischer Optimismus einkehrt. Die Gastro-Umfrage – sie wurde von Kassenanbieter Lightspeed in Auftrag gegeben – prophezeit beim diesjährigen Weihnachtsgeschäft in Deutschland ein Erreichen des Vor-Corona-Niveaus. 

Passend dazu gibt Lightspeed fünf Tipps, mit denen man das Maximum aus den Feiertagen herausholt.

Nr. 1: Machen Sie wieder auf sich aufmerksam

Damit Ihr Weihnachtsgeschäft durch die Decke gehen kann, müssen Ihre Gäste wissen, dass sie an den Feiertagen willkommen sind. Deshalb sollten Sie überall kommunizieren, wann Sie geöffnet haben, welche speziellen Feiertagsmenüs sie anbieten oder dass auch Weihnachts- und/oder Silvesterfeiern bei Ihnen in diesem Jahr wieder möglich sind. Sorgen Sie also frühzeitig dafür, dass das Thema auf Ihrer Website und in Ihren Social-Media-Kanälen klar kommuniziert wird. Aktualisieren Sie außerdem Ihr Profil bei Google My Business und machen Sie Ihre Gäste jetzt schon darauf aufmerksam, unter welchen Bedingungen (3G oder 2G) der Besuch in Ihrem Gastronomie-Betrieb möglich ist. Falls Sie auch Getestete willkommen heißen, lohnt ein Hinweis, wo sich die nächstgelegene Teststation befindet. Und: Verteilen Sie Flyer an umliegende Unternehmen, um für Ihre Weihnachts- bzw. Silvesterfeiern zu werben. Das ist gar nicht teuer: 500 Flyer DIN A5 kosten bei einem der größten Anbieter aktuell nur um die 30 Euro netto.

Nr. 2: Bieten Sie ­Geschenkgutscheine an

Nicht nur wegen Corona immer mehr im Trend: Gutscheine. In einer Umfrage aus dem Dezember 2020 gaben fast 60 Prozent der Befragten an, zu Weihnachten Gutscheine oder Geld verschenken zu wollen. Was liegt da für Gastronomen also näher, als einen Restaurantbesuch als Geschenk anzubieten? Ganz wichtig: Ermöglichen Sie den Bezug von Gutscheinen auch online, zum Beispiel über Ihre Homepage oder einen eigenen Webshop.

Nr. 3: Erhöhen Sie Ihre Preise

Gäste haben in den vergangenen Monaten mitbekommen, dass insbesondere das Gastgewerbe unter den Auswirkungen der Pandemie zu leiden hatte. Auch dass die Preise für Lebensmittel zum Teil rasant angestiegen sind, wissen Gäste. Nutzen Sie also dieses Verständnis und erhöhen Sie jetzt Ihre Preise – natürlich nur in angemessenem Umfang und transparent kommuniziert. So können Sie bspw. auf Ihrer Speisekarte oder in den sozialen Medien ein paar persönliche Worte an Ihre Gäste richten. Erklären Sie ehrlich und mit Ihren eigenen Worten, warum Sie als Folge der Pandemie Ihre Preise anpassen mussten. Ihre Gäste werden das verstehen.

Nr. 4: Kochboxen für ­digitale Feiern 

Nicht alle Unternehmen trauen sich mit der ganzen Mannschaft ins Restaurant. Sprechen Sie diese Unternehmen trotzdem an, mit einem Liefermenü für digitale Weihnachts- und/oder Silvesterfeiern. So können Sie Ihr Weihnachtsmenü als fix und fertig vorbereitete Kochbox an die Mitarbeiter des Unternehmens liefern, entweder mit Ihrem eigenen Bringdienst, einem Lieferservice-Anbieter oder aber postalisch. Diese müssen zu Hause alles kurz aufwärmen oder nach Rezept vorbereiten und können es dann per Videokonferenz gemeinsam mit den Kollegen genießen. Denken Sie dabei daran, eine Deadline für die Vorbestellung der Boxen festzulegen.

Nr. 5: Planen Sie rechtzeitig Ihren Personaleinsatz

Die Festtagssaison zählt für Restaurants zur stressigsten Zeit des Jahres, da muss alles laufen wie am Schnürchen. Deshalb sollten Sie sich als Gastronom frühestmöglich an den Personaleinsatzplan machen, gerade angesichts des aktuellen Personalmangels. Berücksichtigen Sie dabei Erfahrungen aus vorangegangenen Jahren. Orientieren Sie sich aber eher nicht an Zahlen aus 2020, als der Lockdown das Gastgewerbe noch massiv lähmte, sondern lieber an 2019. Ziehen Sie dabei nicht nur die Einsatzzeiten Ihrer Mitarbeiter heran, sondern auch Daten aus Ihrer Kassen-Cloud, zum Beispiel, zu welchen Tageszeiten Sie welche Umsätze generiert haben. Planen Sie außerdem ein, unter Umständen zusätzliches Personal einzustellen, damit sich niemand überarbeitet. Und: Beziehen Sie Ihr Team von Anfang an mit in den Planungsprozess ein und gewähren Sie Feiertags-Boni. Beides steigert die Motivation unter den Mitarbeitenden enorm.