Man hat die Frage schon länger nicht gehört: „Derf’s no a Schnapserl sein?“ Klar, die heimische Gastronomie befindet sich ja auch im „Shutdown“. Aber auch ohne Corona boten immer weniger Gastgeber aktiv einen Digestif an. 95 Prozent der Gäste mögen die flüssige Verdauungshilfe vielleicht ablehnen – mit den verbliebenen fünf Prozent aber lässt sich ein Deckungsbeitrag erwirtschaften oder liegen lassen. Denn die Maxime „weniger, aber besser“ greift im Spirituosen-Konsum. Niemand wird einem Vogelbeer um vier Euro pro Stamperl vertrauen, das hat sich herumgesprochen. „Edelbrand“ mag eine technische Kategorie sein, aber das Wort sagt auch, dass es um den besonderen Aufwand des Brenners geht. Den man auch honoriert.

Im Wesentlichen reichen drei Angebote, um die Gäste „après“ glücklich zu stimmen: internationale Klassiker, (italienische) Bitterliköre und Edelbrände aus Österreich. Verändert hat sich die Anforderung an die erste Kategorie: Rum hat hier den früher beliebten Whisky oder Weinbrand zum Kaffee abgelöst. Vor allem für die Freiluftsaison (und sie wird kommen!) sollte man hier etwas parat haben. Dann werden auch Zigarren ausgepackt und mit einem Blinzeln in die Sonne wähnt man sich auch auf heimischen See-Terrassen in der Karibik. 

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