Wer den Anisgeschmack generell nicht mag, wird es nicht glauben. Aber als Spirituosen-Kategorie ist die Gruppe der Anisées durchaus vielfältig: Neben der Aromatisierung von Neutralalkohol – ähnlich dem Gin (Wacholder) oder Aquavit (Kümmel, Dill) – gibt es auch (mit)destillierten Anis.

Praktisch seit dem Beginn der Destillierkunst gehören die aromatischen Samen zum Mittelmeerraum bis weit in den Orient hinein. Und daran hat sich wenig geändert: Spaniens Ojén, der Anisette in Frankreich, Italiens Sambuca und vor allem der Ouzo erinnern schlagartig an den Urlaub. Und mit der Variante mit Wasser lässt sich nicht nur die Trübung – der berühmte Louche-Effekt – herbeizaubern, sondern auch sommerliche Gefühle bei Ihren Gästen. Übrigens ist die Farbe auch ein Qualitätsindikator: Je mehr Anis, desto stärker trübt sich das Wasser. Jamas!

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