Eurogast Österreich setzt 2025 ein deutliches Wachstumssignal im heimischen Gastrogroßhandel. Der Netto-Umsatz steigt von 620 Millionen Euro im Jahr 2024 auf über 648 Millionen Euro – ein Plus von 4,52 Prozent. Treiber dieser Entwicklung sind laut Unternehmen vor allem der konsequente Ausbau des Zustellgeschäfts sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung digitaler Bestell- und Serviceprozesse.

„Wir wachsen, weil wir konsequent in jene Bereiche investieren, die unseren Kund:innen messbaren Mehrwert bieten. Neben einer leistungsstarken Logistik und konsequenter Digitalisierung stehen wir vor allem für ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis und ein breit aufgestelltes Eigenmarkenportfolio, das Qualität und Wirtschaftlichkeit optimal verbindet“, erklärt Peter Krug, Geschäftsführer von Eurogast Österreich.

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78 Prozent Zustellquote

Mit einer Zustellquote von 78 Prozent des Gesamtumsatzes erreicht Eurogast nach eigenen Angaben einen Spitzenwert im österreichischen Großhandel. Gleichzeitig betreibt das Unternehmen eines der dichtesten Standort- und Logistiknetzwerke der Branche. Insgesamt verfügt Eurogast über 11 C&C-Märkte, drei Markthallen, ein Einkaufszentrum sowie 17 Logistik- und Auslieferungszentren. Investiert wird laufend in moderne Fuhrparks, darunter auch in den Ausbau der E-LKW-Flotte. Ziel ist es, Effizienz und Nachhaltigkeit strategisch zu verbinden und die Rolle im Zustellgeschäft weiter zu stärken.

Mehr als 60 Prozent digitale Bestellungen

Über 60 Prozent aller Bestellungen werden bereits digital abgewickelt. Nahezu jede zweite Bestellung erfolgt mobil über die Best.Friend App. Ergänzend stehen Webshops und die App in sechs Sprachen zur Verfügung. Seit dem Vorjahr ergänzt mit „Best.Friend Voice“ ein KI-gestützter Sprachassistent das digitale Angebot. Bestellungen per Spracheingabe sind in nahezu allen mitteleuropäischen Sprachen möglich.

78 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftet der Gastrogroßhändler über sein Zustellgeschäft. © Eurogast Österreich

„Mit der KI-gestützten Bestellung in mehreren mitteleuropäischen Sprachen setzen wir neue Maßstäbe. Wir machen den Bestellprozess in Österreichs Küchen schneller und einfacher“, betont Peter Krug. Trotz zunehmender Digitalisierung setzt Eurogast weiterhin auf persönliche Betreuung. Mehr als 100 Vertriebsmitarbeiter:innen betreuen die Kund:innen individuell. „Technologie schafft Effizienz. Vertrauen entsteht durch persönliche Beratung. Beides gehört für uns untrennbar zusammen“, so Krug.

Ausbau der Eigenmarken

Das Eigenmarkensortiment umfasst mittlerweile über 800 Produkte. Besonders dynamisch entwickelt sich die Marke „Eurogast kocht“, die auf zeitsparende Lösungen für Küchenbetriebe setzt. „Mit ‚Eurogast kocht‘ sorgen wir für bessere Kalkulierbarkeit, weniger Wareneinsatz und mehr Planbarkeit im Küchenalltag. Das ist in Zeiten des Fachkräftemangels ein entscheidender Vorteil“, betont Krug.

Mit der Linie „Genuss aus Österreich“ setzt Eurogast auf Fleischprodukte mit 4 x AT-Kennzeichnung – geboren, aufgezogen, geschlachtet und zerlegt in Österreich. „Wir stärken damit gezielt heimische Produzent:innen und sichern regionale Wertschöpfungsketten. Unsere Kund:innen erhalten 100 Prozent nachvollziehbare Herkunft und maximale Frische“, informiert Krug.

Ausblick 2026

Für 2026 kündigt das Unternehmen den weiteren Ausbau des Zustellgeschäfts und die Optimierung der digitalen Prozesse an. „Unser Anspruch ist klar: Wir wollen für unsere Kund:innen bei Bestellung, Lieferung und Service ein zu 100 Prozent verlässlicher Partner mit Handschlagqualität sein“, erklärt Peter Krug.

Zahlen, Daten, Fakten 2025

  • 648 Mio. Euro Netto-Umsatz (+4,52 %)
  • 78 % Zustellquote
  • über 60 % digitale Bestellungen
  • mehr als 800 Eigenmarken-Produkte
  • über 2.030 Mitarbeiter:innen, davon 50 Lehrlinge
  • über 300 LKWs
  • mehr als 44.000 Produkte im Sortiment
  • über 38.000 Kund:innen
  • 11 C&C-Märkte
  • 3 Markthallen
  • 52.000 m² Verkaufsfläche
  • 107.394 m² Lagerfläche