Faschiertes Rindfleisch ist ein Renner – und das ist nicht bloß dem Burger-Boom der vergangenen Jahre geschuldet. Gerade im Take-away-Geschäft erfuhren Gerichte aus Faschiertem steigende Beliebtheit. Und genau diese große Nachfrage wird jetzt zu einem Problem. Um die Verarbeitungsware von Faschiertem ist ein Kampf von Herstellern und Händlern ausgebrochen. Im vergangenen Jahr sind die Preise förmlich explodiert, sagt Jochen Kramer, Mitglied der Geschäftsführung von Salomon Foodworld der ÖGZ. Allein Ende des vergangenen Jahres kletterte der Preis für Verarbeitungsware um fast 50 Prozentpunkte nach oben. 
 

Der Grund liegt aber nicht nur bei der starken Nachfrage, sondern sogar mehr an der Tatsache, dass mittlerweile ein Mangel an Schlachtvieh herrsche, so Kramer. Dieser allgemeine Trend wurde in den letzten Monaten noch verstärkt, da der gestiegene Milchpreis dazu führt, dass noch weniger Schlachtvieh verfügbar ist – alleine im Jänner war die Verfügbarkeit bei minus 20 % zum Vorjahr. 

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Ein weiterer Preisanstieg für die Gastro-Kunden scheint unvermeidbar. Kramer: „Bei uns ist das gesamte Hamburger-Sortiment, also alle Rindfleisch-Burger, betroffen. Wir erwarten, dass die Kostensteigerung in den nächsten Wochen und Monaten sogar noch weiter zunimmt, weshalb es für uns unmöglich ist, die Preise stabil zu halten. Es gibt erste Stimmen, die sprechen davon, dass der Rohstoff sich bis Mai im Preis verdoppelt hat. Trostpflaster: Sollte sich der Markt beruhigen, kündigt Kramer an, auch Preissenkungen an die Kunden weiterzugeben.