50 Millionen für Tourismusprojekte

16.01.2014

Wien. Im Ministerrat wurde das neue ERP-Kreditprogramm beschlossen. Die Investitionen der Unternehmen werden 2014 mit rund 600 Millionen Euro unterstützt. Für Tourismusprojekte wurden wieder 50 Millionen Euro reserviert, um die Qualitätsoffensive im Tourismus fortzusetzen.
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ist es wichtig, die Wettbewewrbsfähigkeit im Tourismus weiter zu stärken.
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ist es wichtig, die Wettbewewrbsfähigkeit im Tourismus weiter zu stärken.

Auf Antrag von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat der Ministerrat am Mittwoch das ERP-Jahresprogramm 2014 mit einem Volumen von 600,5 Millionen Euro beschlossen. "Aufgrund der zähen Konjunkturentwicklung, der strengeren Eigenkapitalanforderungen der Banken und der Basel-III-Richtlinien wollen wir Wachstum und Innovation konsequent fördern. Damit machen wir unsere Wirtschaft krisenfester und sichern Arbeitsplätze in Österreich", so Mitterlehner. Die aus der Marshallplan-Hilfe stammenden ERP-Finanzierungen zeichnen sich durch tilgungsfreie Zeiten von zwei Jahren und niedrige Fixzinssätze von aktuell einem Prozent aus.

Fortsetzung der Qualitätsoffensive
Im Vorjahr hat die heimische Wirtschaft die ERP-Kreditmittel zur Gänze ausgeschöpft. Gegenüber 2012 stieg die Anzahl der Betriebe, die ERP-Kredite beansprucht haben, um 19,2 Prozent. Insgesamt wurden an 1.218 Unternehmen Zusagen in Höhe von 592 Millionen Euro erteilt. Damit werden Investitionen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro ermöglicht. So wie in den Jahren davor gibt auch wieder einen genau definierten Betrag für heimische Tourismusprojekte, der für dieses Jahr 50 Millionen beträgt.´"Wir wollen damit unsere Qualitätsoffensive im Tourismus fortsetzen, um Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsbereitschaft zu unterstützen", betont Mitterlehner.´Die ERP-Kredite stehen schwerpunktmäßig für den Ausbau der touristischen Infrastruktur sowie für Anlagen, die auf Aktiv- und Erlebnisurlaube ausgerichtet sind, zur Verfügung. Auch dem Trend der Gäste zu gesundheitsbewussterem Leben wird weiter Rechnung getragen. "Damit fördern wir so wie in der Tourismusstrategie vorgesehen die Saisonverlängerung im Tourismus", sagt Mitterlehner.