Erster veganer Weihnachtsmarkt

14.11.2018

 
Am 8. und 9. Dezember findet der erste vegane Weihnachtsmarkt im Arcotel Kaiserwasser in Wien statt. Die beiden Tage stehen ganz im Zeichen einer veganen Lebensweise mit zahlreichen Ausstellern und Rahmenprogramm.
Man kann es mit der Tierliebe auch übertreiben
Man kann es mit der Tierliebe auch übertreiben
Hubert Gassinger und Stefanie Buchinger, zwei heimischen Bio-Bauern, die Rinder und Schweine "retten".
Hubert Gassinger und Stefanie Buchinger, zwei heimischen Bio-Bauern, die Rinder und Schweine "retten".

Organisiert wird der Markt von Suyin und Oliver Orlowski, die 2015 und 2016 erfolgreich den veganen Ostermarkt über die Bühne gebracht haben. Ihr Anliegen ist es, über einen veganen Lebensstil zu informieren und möglichst viele Menschen dafür zu begeistern. „Wir möchten unserer Erde mit Ehrfurcht begegnen. Weihnachten ist das Fest der Liebe - das gilt schließlich für alle Lebewesen“, so Suyin Orlowski, seit vielen Jahren leidenschaftliche Tierschützerin.

Charmante Aufklärung

Beim veganen Weihnachtsmarkt soll es um eine angenehme Form der Aufklärung gehen und darum, Möglichkeiten aufzuzeigen, was alles machbar ist, wenn man sich für eine vegane Lebensweise entscheidet. „Speziell UmsteigerInnen und InteressentInnen wollen wir Informationen liefern, sodass klar wird, dass es keinesfalls um Verzicht, sondern um einen großen Gewinn im Leben geht, der von Harmonie bestimmt ist“, sagt Oliver Orlowski. „In unseren Breitengraden ist Fleisch nicht notwendig, da es viele pflanzliche Alternativen gibt, die eiweißreich sind und uns mit allem versorgen, was der Organismus braucht.“

Gerettete Rinder

Wie bereits der vegane Ostermarkt ist auch der Weihnachtsmarkt eine weihnachtliche Benefizveranstaltung, die das Projekt „Rinderwahnsinn“ unterstützt. Rinderwahnsinn ist eine Initiative von Hubert Gassinger und Stefanie Buchinger, zwei heimischen Bio-Bauern, die vor fünf Jahren 50 Kühe und zwölf Schweine vor dem Schlachthof gerettet haben und diesen nun einen harmonischen und groß angelegten Lebenshof ermöglichen. Dass dieses Projekt eine Vielzahl an Kosten erfordert, liegt auf der Hand. Daher freuen sich die beiden engagierten Tierschützer über jede Form der Unterstützung. Spenden und neue Patenschaften für ihre Tiere sind besonders willkommen – jeder Euro zählt.